November am Niederrhein

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Emmerich im Nebel

Der Nebel zieht durchs flache Land
und über Felder, Hecken, Bäume
erhebt er triefend seine Hand.
Dies ist die Zeit entseelter Räume.

Ein fahles Licht rinnt durch die Stadt.
Am Kirchturm krächzen harsch die Krähen.
Der Strom suhlt träge sich im Bad
und schleicht zum Meer auf leisen Zehen.

Die Häuser ruh'n, zu dumpfem Stein
erstarrt, an trüben Straßenrändern.
Auf die Fassaden fällt ein Schein.
Laternenlicht in weißen Bändern

Arg muffig macht sich Moder breit.
Vergilbtes Laub sinkt zitternd nieder.
Die Welt wird eng. Und nur die Zeit
enteilt in ferne Weiten wieder.
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2 Kommentare
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 13.11.2016 | 12:48  
536
Dieter Czemper aus Emmerich am Rhein | 13.11.2016 | 16:05  
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