Obstbaumschnitt: Altes Wissen neu entdeckt

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Nach der theoretischen Einführung mussten die Teilnehmer selber ran. (Foto: WachterStorm)

Gut Falkenstein in Hüthum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Kamin wärmte die Naturfreunde und der Hüthumer Gärtnermeister Heinz van Alst war so richtig in seinem Element: Umgeben von Stämmchen, Ästen, Zweigen erläuterte er die Grundzüge des korrekten Baumschnitts.



Hüthum. Aus allen Ortsteilen waren Interessierte nach Hüthum gekommen, um sich Tipps vom Fachmann zu holen. Hubert Meen, Wilhelm Nakath, Ortsvorsteher von Praest und Gregor Reintjes vom Heimatverein ... sie alle waren gekommen, um sich rechtzeitig zum Frühjahr zu informieren. „Bei Minustemperaturen darf man keinen Schnitt setzen!“, erläuterte Heinz van Alst mit Blick aus dem Fenster, die Jahreszeit allerdings sei ideal für Korrekturmaßnahmen an Baum und Strauch.

Fachwissen für den Hausgebrauch

Günter Bauditz gehörte zu den Gästen der Veranstaltung, die der Heimatverein ausrichtete: „Ich habe rund 3.000 Quadratmeter Garten mit Obstbäumen. Bisher habe ich die immer irgendwie geschnitten, würde es aber gerne zukünftig richtig machen!“, war seienMotivation für die Teilnahme. Wie muss ein Schnitt gesetzt werden, damit kein Wasser auf der Schnittfläche steht, Innen- oder Außenauge als Orientierung , die e Behandlung der Wurzeln vor dem Einpflanzen ... Es gab viele Aha-Erlebnisse und die Gewissheit, den Pflanzen zukünftig eine fachgerechte Behandlung zukommen zu lassen. Die Praxis wurde schließlich an den Rosensträuchern der Familie Anni und Elmar Bolwerk und an Obstbäumen auf dem Meyerhof nebenan geübt.
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