Pfarrer Weidisch: Das Gemeinde Drama in Emmerich geht in die nächste Runde

Kaplan Olding darf bleiben, wenn er mag, heißt es in einer Pressemitteilung seitens des Bistums von Dienstagabend 18.30 Uhr. Seine reguläre Zeit als Kaplan endet im Sommer 2015. Seit 20. Januar ist Karsten Weidisch nicht mehr Pfarrer der Emmericher Stadtgemeinde. | Foto: privat
  • Kaplan Olding darf bleiben, wenn er mag, heißt es in einer Pressemitteilung seitens des Bistums von Dienstagabend 18.30 Uhr. Seine reguläre Zeit als Kaplan endet im Sommer 2015. Seit 20. Januar ist Karsten Weidisch nicht mehr Pfarrer der Emmericher Stadtgemeinde.
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Perdu. Futsch. Weg.Verschwunden. Ein Teil der Unterschriften-Listen, die das Veni!-Team ausgelegt hatte, um mit Unterschriften die Solidarität für Pfarrer Weidisch zu bekunden, sind spurlos verschwunden. Ein weiteres, perfides Mobbing-Instrument im Emmericher Gemeinde-Krimi?

Die Gründe, das für Donnerstag anberaumte Treffen zwischen Verstretern des Bistums und der zerstrittenen Gemeinde, man habe das Treffen aus Sicherheitsgründen abgesagt, klingen vorgeschoben. Scheut Bischof Dr Felix Genn das offene Gespräch mit den zerstrittenen Schäfchen? Wie sonst ist zu erklären, dass eine Stunde vor der Anwesenheit einer geradezu heimlich angereisten Delegation aus Münster die Donnerstags-Veranstaltung in der Aldegundiskirche abgesagt beziehungsweise vorverlegt wurde? Tut er seiner Kirche mit diesem Verhalten einen Gefallen? Wäre dieses hässliche Kesseltreiben nicht eigentlich Chefsache? Fragen, Frust und Vorwürfe … werden die Stadtgemeinde Emmerich vorläufig ganz sicher nicht zur Ruhe kommen lassen.

Veni! lässt sich den stillen Protest nicht verbieten

Auch wenn die große Veranstaltung am Donnerstagabend abgesagt wurde, werden sich die Veni!-Team-Mitglieder als Menschenketten um 17.30 Uhr auf dem Aldegundiskirchplatz formieren, werden still und gewaltfrei gegen die hässliche Mobbing-Aktion protestieren. Im Anschluss an die stille Menschenkette – Veni!-Jugendliche werden Aufgaben als Ordner übernehmen – werden Vertreter des Rates der Seelsorgeeinheit zu Gesprächen bereit stehen, damit Traurigkeit, Entrüstung und Wut nicht ins Leere laufen und mitgeteilt werden können, so die Planung. Wo diese Gespräche stattfinden werden, wird situativ entschieden werden.
„Wie sollen wir Jugendliche einen aggressionsfreien Umgang mit Konflikten, und einen rücksichts- und respektvollen Umgang miteinander lehren, wenn hier mit subtilen Mitteln Sympathiebekundungen und Meinungsäußerungen unterdrückt werden, wenn Hass und Aggression die Oberhand gewinnen“, fragt sich Annelen Maier-Derksen, als Veni!-Mitglied und Lehrerin für Deutsch und Religion. „Wir sind doch Vorbilder für unsere Jugendlichen“, ist sie fassungslos über die perfiden Mechanismen, die in diesem Konflikt Anwendung finden.

Vorwürfen zu sexuellem Missbrauch wird nachgegangen

In einer Pressemitteilung des Bistums von Donnerstagabend ist von Vorwürfen in Sachen ‚Sexueller Missbrauch’ (vor der Zeit von Pfarrer Weidisch) die Rede, den nachgegangen werden soll, auch finanzielle Unregelmäßigkeiten im Zuge des Bauprojektes ‚Renovierung des Pfarrhauses’ werden aktuell thematisiert… das Leben bleibt spannend, das Gemeindeleben in Emmerich allemal.

Autor:

Caroline Büsgen aus Emmerich am Rhein

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