Tijs Vermeulen ist geheilt aus den USA zurück

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Der kleine Patient freut sich über Besuch (Foto: Fam, Vermeulen)

Oma Marian Vermeulen schildert bewegt die Schreie von Kindern in der Kinderklinik in Philadelphia (USA) und kennt Kinder, die es nicht geschafft haben. Sie aber ist überglücklich, denn ihr Enkel, der zweijährige Tijs, hat es geschafft: Er ist von einer tödlichen Krebserkrankung, dem Neuroblastom (der Stadt Anzeiger berichtete), geheilt worden.

Ein halbes Jahr war Tijs jetzt mit seinen Eltern Pim und Jennifer Vermeulen in Philadelphia, wurde in der Kinderklinik dort behandelt. ‚Experimentell‘ wie Oma Marian sagt. Das bedeutet, dass man in einem speziellen Verfahren das Knochenmark ausgetauscht hat, um die entarteten Zellen, die den Krebs auslösen, auszurotten. International seien die kleinen Patienten, deren letzte Hoffnung das amerikanische Spezialistenteam ist. Für den Aufenthalt haben Pim und Jennifer ihre beruflichen Tätigkeiten aufgegeben, um das Leben ihres Kindes zu retten.

Über 70.000 Euro wurden gespendet


Unternehmen, Hilfsorganisationen, Freunde, Bekannte und die Kunden der Aral-Tankstelle der Familie Derksen, Arbeitgeber von Marian, haben gesammelt und gespendet, so dass am Ende mehr als 70.000 Euro zusammengekommen waren. Eine Summe, die der Familie den Aufenthalt in USA für ein halbes Jahr ermöglichte. Tapfer sei der Kleine gewesen, habe alle aufwändigen, schmerzhaften und belastenden Behandlungen mit großer Gelassenheit und Freundlichkeit ertragen, berichtet die Oma stolz. Vielleicht vergesse er sein Martyrium, denn er sei ja noch sehr klein, beschreibt sie die Hoffnung der Ärzte. Jetzt wird der kleine Mann von den Spezialisten am Klinikum Utrecht weiterbehandelt und kontrolliert. Dieses Ärzteteam hatte ihn im Frühjahr letzten Jahres nach Philadelphia geschickt, weil es hier keine erfolgversprechende Therapie für Tijs gegeben hätte.
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