Wenn es denn sein muss. . . - Ein Abschied -

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"Wenn es denn sein muss."
Das sagtest du so oft.
Traf uns ein Schicksalsschlag
auch mal ganz unverhofft.

Du unterwarfst dich immer
den Zwängen der Pflicht,
nahmst nie auf dich Rücksicht.
Daran dachtest du nicht.

"Wenn es denn sein muss?"
Du lächeltest stattdessen.
Das Wort war dein Credo.
Es bleibt unvergessen.

Dann kam diese Krankheit.
Sie traf dich so schwer.
Man gab uns zu verstehen:
Hoffnung? Die gibt es nicht mehr.

Und nun sitze ich hier
an deinem Krankenbett,
hilflos, schweigend, wo ich doch
so viel noch zu sagen hätt'.

Ich möchte dich halten,
nicht nur deine Hand.
Doch ich seh dich entgleiten
in ein unbekanntes Land.

Und ich zürne mit der Welt.
Und ich rufe ihr zu:
Warum gerade jetzt?
Warum gerade du !

Da streift mich dein Lächeln
wie ein ganz sanfter Kuss,
als wolltest du mir sagen:
Es kommt so, wie es muss.
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Beate Haack aus Emmerich am Rhein | 20.12.2015 | 19:58  
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