Einladung zu Tisch

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Franz Feyen (2.v.r.) hatte mit seinem Team die Bedürftigen vom Mittagstisch wieder einmal zu einem leckeren Essen in sein Restaurant eingeladen. Foto: Jörg Terbrüggen

Dass wir regelmäßig eine warme Mahlzeit auf dem Tisch stehen haben ist für viele von uns ganz normal. Ebenso der Besuch eines Restaurants. Doch in unserer Gesellschaft gibt es Menschen, denen all das fremd ist. Daher ist es Franz Feyen Jahr für Jahr ein ganz besodneres Anliegen, Bedürftige zu einem köstlichen Mahl in sein Restaurant an der Rheinpromenade einzuladen.

Schon in Berlin war es für ihn normal, sich auch um die bedürftigen Menschen zu kümmern. Was in seinem dortigen Restaurant zur Tradition wurde, führte Franz Feyen auch in seinem Lokal an der Rheinpromenade ein.Seit 2008 kommen einmal im Jahr, immer in der Vorweihnachtszeit, zahlreiche Menschen, die sich über ein solch schönes Engagement freuen und die Einladung gerne annehmen. Denn für sie ist der Besuch eines solchen Lokals eben nicht normal.
Viele fragen schon lange vor dem Termin beim Mittagstisch von St. Aldegundis nach, ob das Essen wieder stattfindet. Denn Franz Feyen scheut keine Kosten, um den jüngeren und älteren Menschen ein köstliches Mahl zu servieren. „Auch mein Freund Paul Geerlings von der Firma PG Kaas unterstützt mich dabei jedes Jahr. Wir machen das sehr gerne und die Gäste werden hier so bedient, wie die Gäste das ganze Jahr über.“
Zum ersten Mal in dieser Runde war auch der neue Stadtpfarrer Bernd de Baey. „Das ist eine schöne Initiative und es freut mich sehr, dass ich in diesem Jahr dazugehören kann“, erklärte er. Er bezeichnete es als eine schöne Idee, diese Einladung auszusprechen. „Das ist ein ganz großes Geschenk.“ Nach einem gemeinsamen Gebet wurde dann serviert. Es gab eine Barbarie-Entenkeule mit hausgemachtem Apfelrotkohl und gefüllten Kartoffelklösen. Zum Nachtisch wurde Vanilleeis mit heißen Schattenmorellen mit Sahne serviert.
Insgesamt 60 Personen hatten sich zu diesem außergewöhnlichen Essen angemeldet. Für ein paar Stunden konnten sie so einmal dem grauen Alltag entfliehen und ein köstliches Mahl genießen.
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