Emmericher auf den Spuren der heiligen Stadt

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Pilger aus allen Emmericher Ortsteilen waren mit Pfarrer Karsten Weidisch und Kaplan Christian Olding nach Rom gefahren. (Foto: Privat)

Unter der Leitung von Stadtpfarrer Karsten Weidisch und Kaplan Christian Olding machten sich 220 Pilger aller Altersgruppen und aus allen Ortsteilen vor kurzem auf den Weg nach Rom.

Der größte Teil der Pilgergruppe reiste per Bus an, ein kleinerer Teil hatte sich aber auch für die Anreise per Flug entschieden. Im Laufe des Sonntags trafen nach und nach alle Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein auf dem Campingplatz in Rom ein. Die Unterkünfte wurden bezogen und das Gepäck verstaut. Zur Begrüßung hatte das Küchenteam Kaffee und Kuchen vorbereitet. Mit Blick auf Rom wurde an diesem ersten Abend in der Anlage Eucharistie gefeiert. Im Rahmen dieser Feier erhielten alle Teilnehmer durch Pfr. Weidisch blaue Halstücher mit dem neuen Logo der Seelsorgeeinheit.
Während des gesamten Aufenthaltes standen der Pilgergruppe nicht nur vier Busse, sondern auch entsprechende Begleiter von Höffmann Reisen zur Verfügung. Auch wenn es nicht immer leicht ist, mit einer so großen Gruppe in der wohl wichtigsten Stadt des Christentums unterwegs zu sein, so gelang dies den Profis von Höffmann sehr gut. Aber auch die Pilgerinnen und Pilger bildeten immer mehr eine Gemeinschaft, in der jeder auf jeden achtete. Sehr hilfreich waren dabei auch die blauen Halstücher, an denen man die „Emmericher Pilger“ schon von weitem erkennen konnte.
Zum Reiseprogramm gehörte eine Stadtführung, eine Lichterfahrt, wahlweise der Besuch von Monte Cassino und Pompeji oder Castel Gandolfo und Tivoli und natürlich die Besichtigung des Petersdoms. Eucharistiefeiern gab es in drei der insgesamt sieben Pilgerkirchen: in San Giovanni in Laterano, in Sant´ Angelo della Valle und in der Basilika San Paolo fuori le Mura.
Einer der Höhepunkte war sicherlich die Papstaudienz am Mittwoch. Den Einen oder Anderen erinnerten die Menschenmassen aus aller Welt, die sich schwatzend, telefonierend, drängelnd und schubsend auf dem Petersplatz versammelt hatten, sicherlich mehr an eine Zirkusveranstaltung. Nicht alle schienen sich wirklich für das gerade stattfindende Ereignis zu interessieren. Der spirituellen Stimmung der Emmerich tat dies jedoch keinen Abbruch.
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