Fällt bald der Startschuss für den Gesundheitspark?

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Hans Beekman (rechts) und Friedhelm Baudach von der Mona GmbH über den neuen Plänen für das Emmericher Kasernengelände. Foto: Jörg Terbrüggen

Auch wenn es von außen noch nicht wirklich sichtbar ist, aber es tut sich etwas in Sachen ehemaliger Kaserne. Hans Beekman von der Mona GmbH gab sich am Dienstag bei einem Pressegespräch zuversichtlich, dass bereits Mitte des Jahres mit dem Bau des Gesundheitswohnparks begonnen werden könnte.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Mona GmbH als Eigentümer des Geländes zahlreiche Gespräche mit möglichen Investoren geführt. So zum Beispiel auch für die geplante Gewerbefläche, die sich auf der rechten Seite neben dem jetzigen Eingang zur Kaserne befindet. „Ein niederländischer Bauunternehmer will die gesamte Fläche entwickeln und es gibt bereits fünf bis sechs seriöse Interessenten“, erklärte Beekman. „Am Donnerstag kommt jemand aus München, der sich für 10.000 Quadratmeter interessiert“, fügte er hinzu. Nach den neuesten Plänen stehen hier jetzt nicht mehr nur 7,3 sondern mehr als ac ht Hektar Fläche zur Verfügung.
Eine ganz konkrete Anfrage gibt es auch für den geplanten Lebensmittler, der vor dem Kasernengelände auf dem freien Parkplatz eine Ladenfläche errichten will. Es handelt sich dabei um einen Discounter, der auf 800 Quadratmetern sein Angebot präsentieren will. Ebenfalls haben sich bereits zwei Investoren für das Projekt Wohnen mit Pferd bei Beekman gemeldet. Es handelt sich dabei wohl um Interessenten aus Deutschland. Beide wollen das Reitsportzentrum bauen und die erste Reihe von Häusern des Projektes Wohnen mit Pferd. Darüber hinaus gibt es weitere Interessenten für die restlichen Häuser.

Vielleicht geht es hier bald los

Das konkreteste Projekt aber ist der geplante Gesundheits-Wohnpark. „Hier gibt es bereits Mietverträge für die Kindertagesstätte, für das betreute Wohnen und die Pflege. „Die Entwürfe der Pläne liegen bei der Stadtverwaltung, Ende April/Anfang Mai könnten sie offen gelegt werden. Bis sie rechtskräftig sind wird es wohl Anfang 2016 sein“, so Beekman. Dennoch hofft die Projektentwicklungsgesellschaft auf eine Baugenehmigung Mitte diesen Jahres. Mitte 2016 könnte dann nämlich bereits der Pflegebereich, die Kita und das betreute Wohnen fertig sein.
Vier Wohngruppen mit sieben bis zwölf betreuten Personen je Gruppe sind hier für das Projekt Demenz vorgesehen. Insgesamt soll es 38 Pflegeplätze geben. In der Pflege sind 60 Einzelzimmer und in der Jungen Pflege 20 Einzelzimmer geplant. Die Tagespflege umfasst 20 Plätze. Das betreute Wohnen sieht insgesamt 48 Wohneinheiten zwischen 45 bis 90 Quadratmeter vor. „Erste Anfragen für Wohnungen gibt es bereits“, so Projektentwickler Beekman.
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