Fusionen, Fusionen .... warum? weshalb? wozu? .... eine Betrachtung ....

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Emmerich: Sparkasse | Der Kapitalbedarf der Sparkasse Emmerich wird immer größer, die vor Jahren vom Kreis Kleve geflossenen 10 Millionen Euro reichen nicht, darüber hinaus scheint es hier einen Fusionszwang zu geben - ohne die exzellente Sparkasse Straelen und die Sparkasse in Kleve scheint es keine Zukunft für die Emmericher Sparkasse zu geben. Ein Mittelständler wäre längst pleite, kein Cent würde ihm bleiben, hier bei den Sparkassen schießt der Bürger zu, ohne Konsequenzen für den oder die Verursacher. Ich hoffe, die Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze wird auch mittel- und langfristig allein erfolgreich wirtschaften.

Statt jetzt übereilt weitere (Steuer-)Gelder ins dieses mehr als schwache Institut zu schütten, sollte man die Gründe aufarbeiten.
Welche Personen tragen Verantwortung für diese Situation und müßten in die Haftung genommen werden?
Können die Vorstände in Emmerich (aber auch in Kleve) weiterhin diese ethisch überhohen und nicht zu rechtfertigen Einkommen und Albersrückstellungen sowie Altersbezüge vereinnahmen? Personalkosten im unteren und mittleren Bereich drastisch einsparen, oben Gehälter kassieren, die dreifach so hoch sind wie das Einkommen eines Bürgermeisters einer Kreisstadt - dies hat m. E. keine Moral und ist unsozial und unchristlich zugleich.

Schieflagen kommen nicht von heute auf morgen - fällt diese Tatsache nicht den Aufsichtsräten/Verwaltungsräten auf?
Eine realistische, aber unbequeme, Lösung liegt nahe: Aufsichtsräte nur mit Fachleuten besetzen, nicht mit Laien, die vom Bankwesen und von der Finanzwelt kaum Ahnung haben. Vorstände einsetzen, die auch am freien Markt erfolgreich sein würden, gewesen sind und auch ihr Können nachweisen können.
Ein Personalabbau nach den Fusionen steht mit Sicherheit an. Es ist auch von Seiten der ehrlichen Politik wohl nicht hinnehmbar, wenn diese Vorstände über das Wohl und Wehe von Menschen in den Instituten entscheiden. Überfordert scheinen die Vorstände zu sein, wenn sie es nicht schaffen, mit guten Produkten erfolgreiche Zahlen zu liefern, sondern diese Kürzungen praktiziren müssen....

Ich kann den Mandatsträgerinnen und -trägern in den Räten der einzelnen Städte und des Kreises nur raten: Laßt euch die Zahlen zeigen, laßt euch erklären, wie beispielsweise die vor Jahren vom Kreis Kleve an die Sparkasse Emmerich geflossenen 10 Millionen Euro verwendet wurden und auch die Gründe offenlegen, warum es dieser Sparkasse nicht möglich ist, allein am Markt zu bestehen. Und fragt danach, wie viele Arbeitsplätze es kosten wird, wenn die Fusion zustande kommt.
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3 Kommentare
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 30.05.2016 | 10:31  
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Barbara Erdmann aus Gladbeck | 30.05.2016 | 12:56  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 30.05.2016 | 18:07  
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