Große Vorfreude auf das neue Lebenshilfe-Center

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Hereinspaziert in das künftige Lebenshilfe Center. Auf den besuch freuen sich Michael Slabosz und Christa Niehuis (links) sowie Beate Brömmel (vorne rechts) und Carola Polat-Tenhaft. Foto: Jörg Terbrüggen

Noch liegen die alten Gestänge der Regale im großen Schaufenster, ein Kinderwagen ziert eine weitere Fensterfront. Das soll sich allerdings schon bald ändern, denn im Mai eröffnet das neue Lebenshilfe-Center im ehemaligen Bekleidungsgeschäft auf der Kaßstraße, direkt neben Stockhoff.

Schon seit längerem plante die Lebenshilfe Unterer Niederrhein ihr Angebot in Emmerich zu erweitern. Vor allem barrierefrei sollte es sein, damit auch Menschen mit Behinderung problemlos das Angebot wahrnehmen können. In Rees und Wesel hat man bereits gute Erfahrungen damit gemacht, in Emmerich fehlten bisher geeignete Räumlichkeiten. Nach intensiven Bemühungen hat man diese nun auf der Kaßstraße gefunden. Es war das ehemalige Spielwarengeschäft Heiming, was nach der Aufgabe des Bekleidungsgeschäftes leer stand.
Insgesamt 230 Quadratmeter bieten hier genügend Raum, auch für den Freizeittreff und das Betreute Wohnen. Denn auch im Freizeittreff im ersten Obergeschoss im Aldegundisheim galt, Menschen, die im Rollstuhl sitzen, mussten immer etwas mühselig mit einer Treppenraupe nach oben gebracht werden. "Ende April ist dort für uns schluss", bemerkte Carola Polat-Tenhaft. Hier, in der Kaßstraße, gibt es den barrierefreien Eingang bereits, jetzt müssen nur noch die Räume mit Leben gefüllt werden.
Direkt im Eingangsbereich wird demnächst dann der Freizeittreff zu finden sein. Hier wird es die verschiedensten Angebote, wie zum Beispiel Billard oder Dart geben. "Natürlich kommt der Billardtisch aus dem Aldegundisheim mit", erklärte Carola Polat-Tenhaft, Leiterin vom Freizeittreff. "Ohne geht gar nicht", fügte Michael Slabosz hinzu, der regelmäßig den Freizeittreff besucht. Die Theke, auf der auch noch eine Kasse zum Bezahlen steht, wird wohl bleiben. "Entweder als Raumtrenner oder für unser Frühstücksbüfett, was wir einmal im Monat veranstalten", so Carola Polat-Tenhaft.
Rechts daneben wird sich das künftige Büro von Beate Brömmel und Carola Polat-Tenhaft befinden. Beate Brömmel kümmert sich um das Betreute Wohnen in Emmerich. Hierbei geht es um die individuelle Betreuung für Menschen mit Handicap, die in ihrer eigenen Wohnung leben. Sie werden nach Bedarf in einzelnen Lebensbereichen betreut. Ebenfalls auf der rechten Seite gelangt man zur behindertengerechten Toilette und der Küche, die allerdings noch mit dem nötigen Mobilar eingerichtet werden muss. Hier kann dann später gekocht und gebackenen werden.
Der Raum hinter dem Freizeittreff wird für Besprechungen und Schulungen genutzt. Links geht es noch in einen ehemaligen Ausstellungsraum. Hier soll das Sportangebot seinen Platz finden. Links hinten wird die Gruppe Gärtner der Lebenshilfe Büro und Aufenthaltsmöglichkeiten erhalten. Im überdachten Innenhof besteht die Möglichkeit, die Gerätschaften abzustellen. Außerdem steht dem Team eine Garage zur Verfügung. Zum Angebot des Lebenshilfe Center gehört übrigens auch der Familienunterstützende Dienst, der bisher ausschließlich in Rees gearbeitet hat. "Mit dem Büro in Emmerich hoffen wir noch engeren Kontakt mit den Bürgern zu bekommen", so Beate Brömmel.
Feste Öffnungszeiten wird es auf der Kaßstraße nicht geben. Interessierte sollten sich vorab mit den Diensten in Verbindung setzen. Informationen dazu gibt es unter www.lebenshilfe-rees.de
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