Kein Sperrgut

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Fotos (4): Wachter-Storm

Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der Müllentsorgung vieler Orte. In Emmerich, Millingen, Vrasselt und Praest machten sich die Heimat- und Verschönerungsvereine und des Stadtbild e.V.´s inklusive vieler freiwilliger Helfer trotz eisiger Temperaturen ans Werk.

von Betty Schiffer

emmmerich/Vrasselt/Praest/Millingen. Es war wie eine Art „Frühjahrsputz“, auch wenn der Frühling scheinbar noch lange auf sich warten lässt. Wenn man zwischen neun und 13 Uhr mit dem Auto durch Emmerich, Millingen, Praest oder Vrasselt fuhr, sah man überall dick vermummte Personen mit Müllpicke oder Müllsäcken. Der 8. „Dreck weg Tag“ der Mitglieder des Rates, der Verwaltung und des Vereins „Stadtbild e.V.“ hatte mit seinen 20 Leuten einen großen Anhänger und circa 30 - 40 Müllsäcke im „Gepäck“ als sie alle wieder vor dem Rathaus eintrafen. Die Planung und Hilfestellung leisteten hier die Kommunalbetriebe, die den eingesammelten Müll auch entsorgten.
„Wir hatten auch einen jungen Vater mit zwei Kindern unter den Helfern, die sich insbesondere um die Spielplätze gekümmert haben“, bemerkte Bürgermeister Johannes Diks. Vor allem den Bahnhof habe man sich einmal vorgenommen und dort einen riesen Berg an Fahrradreifen gesammelt. Wilhelm Nakath - 1. Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Praest e.V. war ebenfalls sehr zufrieden. „Ich würde sagen das Müllaufkommen war etwas weniger als sonst, aber einige Plätze werden ja auch während des Jahres schon gesäubert“. Vor allem aber über den Einsatz der circa 30 Helfer war er ganz begeistert. „ Die Temperaturen waren ja nun nicht gerade angenehm, aber das spricht für die Einstellung der Leute“, so Nakath weiter. Ein „Highlight hier war sicherlich der Hochdruckreiniger den man in Praest aufgegabelt hatte. Gleiche positive Stimmung kam vom Verschönerungsverein Vrasselt e.V. die sich mit 14 Erwachsenen und 4 Kindern ans Werk gemacht hatten. Hier kamen ein großer Container und 5 PKW Anhänger zusammen. Erfreulich war hier auch die Bilanz dass man kein Sperrgut gefunden hatte.

Auch der Heimatverein Millingen e.V. bestätigte, dass sich das Müllaufkommen in Grenzen hielt und es kein Sperrgut zu entsorgen gab. Monika Michelbrink-Roth war vor allem vom Einsatz des Jugendtambourcorps und der Jugendfeuerwehr sehr angetan. Hier erhalten wir in jedem Jahr große Unterstützung von den Jugendlichen. Bei allen Aktionen gab es im Anschluss für die Helfer einen leckeren Imbiss.
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Michael Voß aus Bedburg-Hau | 24.03.2013 | 17:14  
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