Emmerich hat einen neuen Wirtschaftsförderer

Bürgermeister Peter Hinze (links) und der neue Wirtschaftsförderer Sascha Terörde. Der Leerstand wird auch eines seiner Betätigungsfelder sein. Foto: Jörg Terbrüggen
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Er kommt aus der Stadt der Glückseligen und wechselt in die Stadt am Rhein. Eine Herausforderung, wie Sascha Terörde selbst gegenüber der Presse bekannt gab.Aber er liebt Herausforderungen und außerdem habe die neue Stadt, in der er als Wirtschaftsförderer tätig sein wird, durchaus Potenziale.

Bocholt hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einer tollen Einkaufsstadt entwickelt. Maßgeblich daran beteiligt waren auch das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung, seit 2012 eng miteinander verbunden. Dort hat der 44-jährige Sascha Terörde zuletzt gearbeitet. Er war am Ende zahlreicher Bewerbungsgespräche derjenige, der heraus stach.
"Die Favoritenrolle war eigentlich sehr schnell klar", betonte dann auch Bürgermeister Peter Hinze. "Er ist thematisch angehaucht in Sachen Wirtschaftsförderung, außerdem hat uns sein Konzept überzeugt." Der "Neue, der am 1. Juli seinen Dienst in Emmerich antritt, hat sich im Vorfeld schon so seine Gedanken gemacht. "Wichtig ist, dass hier auch wirklich alle an einem Strang ziehen, Vereine, Verbände, Handel und Unternehmen. Nur so kann man eine einheitliche Strategie entwickeln, die Emmerich nach vorne bringt."
Zunächst möchte sich Sascha Terörde ein Bild von der Situation vor Ort verschaffen. "Ich werde erst einmal Klinken putzen gehen, mich in Unternehmen und im Einzelhandel vorstellen und schauen, wie ist der Leerstand, was gibt es für Gewerbeflächen." Terörde ist ein ausgewiesener Experte, was den professionellen Umgang mit Immobilien anbelangt. Der Diplom-Geograf hat eine Weiterbildung zum Immobilien-Ökonom in Essen gemacht. Essen und Hamburg waren unter anderem seine Arbeitsgebiete, ehe er zehn Jahre lang in der Deutschen Immobilien Leasing in Düsseldorf arbeitete. 2012 stieg er schließlich in die Bocholter Wirtschaftsförderung ein.
Die Infrastrukturentwicklung war sein Projekt. "Wir haben in vier Jahren alle vier großen Gewerbegebiete in Bocholt ans Breitband angeschlossen." Emmerich, so Terörde, sei mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept - kurz ISEK - auf einem guten Weg. Auch die Grenznähe biete tolle Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Terrörde sieht sich selbst als Moderator zwischen den Unternehmen, dem Handel, der Wirtschaft und der Verwaltung. "Meine Aufgabe ist es zu vermitteln und auch mal eine konträre Stellung zu beziehen."
Sascha Terörde ist nun hauptamtlicher Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft. "Die Kritik früher lautete ja immer, dass der Wirtschaftsförderer nicht ausreichend Zeit gehabt habe, sich um Dinge zu kümmern. Das wollen wir hiermit ändern", so Hinze.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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