Hallenbad - Bürgermeister Gerwers: „Jetzt geht’s los!“

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Jetzt kann endlich mit dem Neubau des Reeser Hallenbades begonnen werden. Foto: Jörg Terbrüggen

„Endlich kann’s losgehen“, freut sich Bürgermeister Christoph Gerwers. Nachdem bereits die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag eines Bewerbers auf Nachprüfung der Vergabe der Generalplanerleistungen für den Neubau des Reeser Hallenbades vollumfänglich zurückgewiesen hatte, hat nun auch der Vergabesenat des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf die sofortige Beschwerde des Bewerbers zurückgewiesen.

"Damit haben wir nun Gewissheit, dass wir das Vergabeverfahren korrekt durchgeführt haben und dass wir nun endlich in die konkreten Planungen einsteigen können“, so Gerwers weiter. „Dem unterlegenen Beschwerdeführer steht jetzt kein Rechtsmittel mehr zur Verfügung.“ Daher könne der Generalplaner, der in wenigen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt werde, nun beauftragt werden.
Die Stadt Rees hatte vor fast genau einem Jahr die Generalplanerleistungen für den Bau eines neuen Hallenbades europaweit ausgeschrieben. Im Vorfeld dieser Ausschreibung hatte der Rat der Stadt die Rahmenbedingungen in einer entsprechenden Grundsatzentscheidung festgelegt. Danach ist vorgesehen, ein Bad mit einem 25 Meter langen Becken mit fünf Bahnen und halbem Hubboden zu errichten.
Nachdem sich der „Betriebsausschuss Bauhof und Bäderbetrieb“ Mitte November auf Empfehlung der Bewertungskommission für einen Generalplaner entschieden hatte, wandte sich einer der Mitbewerber zur Prüfung des Vergabeverfahrens an die zuständige Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Dieser Antrag war von der Vergabekammer zurückgewiesen worden, woraufhin der Beschwerdeführer gegen diesen Beschluss sofortige Beschwerde beim OLG Düsseldorf einlegte. Dadurch hat sich die Beauftragung des Generalplaners und damit die Realisierung des Projektes um mehr als ein halbes Jahr verzögert. Die Kosten des Verfahrens hat übrigens der Beschwerdeführer zu tragen.
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