Sohn Erik folgt Vater Helmut

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Erik Arntzen (links) soll den Vorsitz der CDU Hüthum von Kurt Reintjes (rechts) übernehmen. Foto: Jörg Terbrüggen
Hüthum. Wenn Erik Arntzen im kommenden Jahr tatsächlich als Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Hüthum durch die Ortschaft geht, wird er sicherlich hier und dort noch auf die Fußstapfen seines Vaters stoßen.

Denn Helmut Arntzen hat diesen Ortsverein über viele Jahre hinweg geprägt. Nun soll der 47-jährige Erik den Posten an der Spitze übernehmen. Den hat zurzeit zwar noch Kurt Reintjes inne. Doch die beruflichen Belastungen haben in der letzten Zeit so zugenommen, dass er sich nicht mehr in der Lage sieht, den Ortsverein zu führen. „In der letzten Vorstandsversammlung hat sich dann Erik Arntzen vorgestellt, und es wurde der Beschluss gefasst, ihn bei der nächsten Wahl am 25. Januar um 19.30 Uhr im Waldschlösschen Braam als Vorsitzenden vorzuschlagen“, gab Reintjes auf einer Pressekonferenz bekannt.
Erik Arntzen ist seit 1998 Mitglied der CDU. „Mein Vater hat mich darüber informiert, dass Kurt Reintjes die Arbeit nicht mehr fortführen könne. Er hat mich dann gefragt, ob ich mich dafür interessiere.“ Arntzen musste offensichtlich nicht lange überlegen, obwohl auch er beruflich stark eingebunden ist. Er ist Referent beim Verband der Ersatzkassen in Düsseldorf und ehrenamtlich tätig als Versicherungsberater der Deutschen Rentenversicherung Bund. Außerdem ist er Schöffe beim Landgericht in Kleve. Arntzen ist nicht verheiratet, aber liert und Vater zweier Kinder.
„Ich möchte, sofern ich denn am 25. Januar gewählt werde, an altbewährten Dingen, wie dem Hüthum-Tag und dem Rundgang durch die Ortsteile festhalten. Neues ist allerdings auch nicht ausgeschlossen.“ Vor allem die Bürgernähe liegt Arntzen am Herzen. „Ich möchte gerne Auge in Auge mit dem Bürger diskutieren.“ Angesprochen auf die langjährige Tätigkeit seines Vaters erklärte Erik Arntzen: „Ich schließe aus, dass ich in die väterlichen Fußstapfen treten möchte.“
Arntzen möchte für alle Anregungen und Sorgen der Bürger ansprechbar sein. Die weitere Entwicklung der Betuwe-Linie werde er kritisch beobachten. Kommunalpolitische Themen stünden allerdings im Vordergrund. Außerdem möchte er gerne mehr junge Leute an die Politik heranführen.
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