Stadtwerke sind günstigster Stromanbieter

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Im Kreis Kleve sind die Emmericher Stadtwerke der günstigste Stromanbieter.

Na wenn das mal keine guten Nachrichten sind, die der Geschäftsführer der Emmericher Stadtwerke jetzt auf einer Pressekonferenz bekannt gab. Denn die Kunden dürfen sich freuen: die Preise bleiben stabil.

Die Strompreise bleiben in Emmerich weiter günstig. Dabei liegt Emmerich in der Grundversorgung aller im Kreis Kleve vertretenen Städte Stand Januar 2015 auf dem ersten Platz. Günstiger gibt es den Strom nirgendwo. Und das zählt nicht nur für den Kreis, sondern auch NRW-weit, wie Udo Jessner freudestrahlend berichten konnte. Auch in Sachen Gas kann sich Emmerich durchaus mit den anderen Städten messen. Hier gibt es den günstigsten Preis in Rees, Emmerich folgt auf Rang vier.
„Man muss zum richtigen Zeitpunkt an der Börse zugreifen“, verriet Jessner das Geheimnis. „Wir müssen ein mittleres Risiko fahren und für einen längeren Zeitraum einkaufen“, meinte Ingo Sigmund. So habe man jetzt bereits für einen späteren Zeitraum eingekauft. „Früher gab es nur einen Vertrag für alle, heute sprechen wir über viele kleinteilige Mengen. Wir haben dabei eine klare Beschaffungsstrategie und verteilen so das Risiko.“
Das erfordere natürlich einen enormen Zeitaufwand, denn der Markt muss kontinuierlich beobachtet werden. Das gilt nicht nur für den Strom sondern auch für Kohle, Öl und einige andere Stoffe. Beim Strom profitiert der Kunde beispielsweise von einem Energiemix. 37,7 Prozent stammen aus erneuerbaren Energien, 36,5 Prozent aus Kohle und nur 14,7 Prozent von der Kernenergie. „Das wollen wir 2016 anders gestalten. Wir wollen günstigen Strom und den Klimaschutz zusammen bringen und den Strom zu 62,3 Prozent vergrünen“, so Udo Jessner. Das heißt, ab 2016 bekommen die Emmericher Kunden nur noch grünen CO2 freien Strom.

Zwei Millionen Euro gespart

In Sachen Neubau des Wasserwerkes am Kapellenberger Weg sind die Stadtwerke voll im Zeit- und Kostenplan. Jessner rechnet damit, dass die Inbetriebnahme Anfang 2017 erfolgen kann. „Wir haben die Planung noch einmal überprüft, ob sie den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Wir haben mit einem Wasserverbauch von drei Millionen Kubikmeter geplant. Solche Mengen benötigen wir aber nicht mehr. In 2014 haben wir 1,85 Millionen Kubikmeter gebraucht. Wir kommen also mit einer Fördermenge von 2,2 Millionen aus.“
Damit käme man auch um die zusätzliche Förderung in Vrasselt (300.000 Kubikmeter) umhin. So will man jetzt das Netz an einigen Stellen verstärken, um das Wasser nach Vrasselt zu transportieren. Dazu müssen unter anderem auch neue Rohre gelegt werden. „Wir sparen so Investitionskosten in Höhe von zwei Millionen Euro“, listete der Stadtwerkechef auf. Investieren will man hingegen im Freizeitbad Embricana. Hier vor allem im Gastrobereich und bei den Duschen. Auch die Sanierung der Lüftungsanlage ist vorgesehen.
700.000 Euro sind dafür veranschlagt. Durch neuere Technik in Sachen Beleuchtung werde man aucjh den Energieverbrauch deutlich senken können. Dafür sorgen neue Aggregate außen neben dem Rutschenturm. Im Gastrobereich sind die Sitzgelegenheiten nicht mehr funktional, auch der Zugang vom Eingangsbereich soll verändert werden.
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 11.11.2015 | 20:51  
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