Sponsor sagt kurzfristig ab - speed4 fällt flach

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Trotz der kurzfristigen Absage ging Michael Hirschel die Sache ganz professionell und hoch motiviert an. Der Funke sprang auch sofort auf die Jungen und Mädchen der Michael-Grundschule über. Sie hatten jedenfalls viel Spaß. Fotos: Jörg Terbrüggen

Die ersten beiden Klassen der Michael-Grundschule in Praest hatten ihre Schnelligkeit beim speed4 bereits gezeigt. Nun sollte die nächste Klasse ran. Doch dann klingelte das Telefon.

Michael Hirschel und Schulleiterin Andrea Turek wollten gar nicht glauben, was sie da soeben erfuhren. Die gesamte Meisterschaft wurde aufgrund von unvorhergesehenen Problemen eines Sponsors abgesagt. Doch was sollte jetzt mit den Kindern passieren, die noch in den Startlöchern standen? „Wir ziehen das jetzt heute hier durch“, bemerkte Michael Hirschel, der trotz der Absage hochmotiviert war.
Und so machten sich die Jungen und Mädchen auf den Weg in die Turnhalle. „Ich finde es gut, dass es trotzdem noch durchgeführt wird. Das hätten wir den Kindern nicht erklären können“, so die Schulleiterin. Außerdem würden extra für diese Veranstaltung einige Lehrer länger bleiben. Normal wäre Hirschel noch bis Freitag an den Schulen gewesen, das Finale sollte am Samstag steigen.
Die Schüler in der Turnhalle merkten davon Gott sei Dank überhaupt nichts. Sie hatten viel Spaß, dank des ausgezeichneten Motivators Michael Hirschel. Er verstand es sehr schnell, die Kinder für sich zu gewinnen. Und dann ging der Spaß auch schon los.

Messpunkte aufgebaut

Die Jungen auf der einen, die Mädchen auf der anderen Seite. Dazwischen waren Messpunkte aufgebaut. Denn bei dieser Veranstaltung, an der die Michael-Grundschule bwereits zum dritten Mal teilnahm, ging es um Schnelligkeit. Vier verschiedene Zeiten wurden dabei gemessen. Da war zum einen die Reaktionszeit und zum anderen die Anlaufzeit. Schließlich wurde auch die Wendigkeit und der Slalomparcour gemessen. Am Ende kam die Gesamtzeit heraus, die jeder auf einem Zettel in Empfang nahm. Begleitet von Musik flitzten die Jungen und Mädchen entlang der aufgebauten Hütchen, wendeten und liefen im Slalom durch sie zurück.

Medaillen für die Kinder

Michael Hirschel war begeistert. „Und der schnellste von euch darf am Ende gegen mich laufen. Gewinne ich, bekommt ihr keine Medaille, gewinnt der Schüler, komme ich morgen vorbei und bringe jedem von euch eine Medaille.“ Sportlehrerin Claudia Haps drückte den Startknopf, die Ampel sprang auf grün und los ging es. Angefeuert von den Schülern entwickelte sich ein äußerst spannendes Rennen und am Ende entschieden vier Hundertstel Sekunden über den Sieg. Der siebenjährige Junge hatte den Erwachsenen geschlagen. Da war der Jubel groß, denn jetzt bekommen alle die ersehnte Medaille.
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