Bezaubert und gesegnet - Begegnungen in Benin

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Ein Sangbeto mit Asistenten, die auch dafür sorgen, dass die Zuschauer nicht zu nahe heran kommen.
Christliche Lebensweise und afrikanische Naturreligionen in friedlichem Nebeneinander - in Benin ist das möglich.
Als die Delegation von BENIN direkt e.V. vor einer Woche in Djigbe/Dangbo eintraf um ihre Krankenhausmaterialien zu übergeben, wurden sie be- oder verzaubernd empfangen: drei bzw vier Sangbeto-Tänzer führten ihren traditionellen Tanz zu einem hämmernden, eindringlichen Trommelrythmus auf. Von ihren ungeheuren Strohkostümen vollkommen verborgen, tanzten und wirbelten sie herum. Sicherlich nach einem genauen "Drehbuch", zu dem ihre Assistenten beitrugen. Wenn eine dieser Strohfiguren umgekippt wurde, war der Tänzer daraus verschwunden. Einmal blieb eine wunderschön geschnitzte Holzfigur am Boden zurück, ein anderes Mal eine Flasche mit einem geheimnisvollen Getränk, die ein Assistent den Gästen genau zeigte und dafür gerne ein Trinkgeld entgegennahm. Höhepunkt war die Teilung einer Sangbetofigur in zwei sich unabhängig voneinander bewegende Strohfiguren und einen sich drehenden Kreisel. - War da etwa Voodoo im Spiel?

Neben den Mitarbeitern des Krankenhauses, den Honoratioren des Ortes und vielen Einwohnern mit ihren Kindern, die dieses "Tamtam" begeistert betrachteten, nahm auch "Pretre Hervè", ein etwas Deutsch sprechender Priester, teil. Viele Emmericher kennen ihn bereits , weil er in den letzten Jahren mehrmals in der Stadt war und die katholischen Priester Emmerichs bei Gottesdiensten unterstützte. Sein Segen gegleitete diesen besonderen Tag und sorgte für einen als sehr positiv empfundenen Ausgleich.

Wenig Segen liegt auf dem Arbeiten mit einem Internetstick in Benin. Hier gibt es viele Schwankungen und Abbrüche. Und so musste der ein oder andere dieser Artikel mehr als einmal und mit unendlicher , also afrikanischer Geduld zweimal geschrieben werden. Das Hochladen der Fotos dauert und dauert und dauert .....
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