Halderner starteten beim Hamburg-Marathon

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Über 40 Mitglieder des Lauftreffs waren nachHamburg gereist

Haldern. Gespannt schaute der Lauftreff des SV Haldern in der letzten Woche auf den Wetterbericht für Hamburg, der jedoch mit "kühl, nass und windig" wenig Gutes vermeldete. Denn am letzten Wochenende waren - zusammen mit den Begleitern - über 40 Lauftreffmitglieder in der norddeutschen Metropole unterwegs, um Sonntag am Hamburg-Marathon teilzunehmen.


Rund 16.000 Einzelläufer und 7.000 Staffelläufer hatten sich dafür angemeldet. Darunter wagten sich neun Läufer aus Haldern auf die gesamte Strecke. Darüber hinaus bildeten 24 Halderner sechs Staffeln, bei denen sich jeweils vier Läufer die Strecke teilen. Am Samstag, bei trockenem und sogar teilweise sonnigem Wetter, liefen bereits 9.000 Schüler das sogenannte "Zehntel", über 4,2195 Kilometer, bei dem Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Zehntel der Marathondistanz absolvieren. Vom Lauftreff waren Oliver und Alexander Hockert dabei, die für das Gymnasium Aspel starteten. Oliver Hockert (11) schaffte die Strecke trotz relativ wenig Training in 31:05 Minuten; Alexander Hockert (15) hatte sich konkret vorbereitet und belegte nach 16:19 Minuten einen beachtlichen 38. Platz von knapp 3.000 Jugendlichen in der Kategorie "weiterführende Schulen".
Am Sonntag war Aprilwetter angesagt. Morgens waren bereits dunkle Wolken am Himmel, und kurz nach dem Start fing es an, zu regnen. Im Verlauf des Rennens gab es sogar Graupel- und Hagelschauer, die aber zum Glück nicht allzu lang dauerten. Zum Nachmittag hin drängte sich die Sonne dann immer öfter zwischen Wolken. Die Lindendörfler ließen sich vom Wetter jedoch nicht beeindrucken. Gegen Regen kann man sich anziehen, und der Wind war letztlich deutlich weniger stark, als zuvor angekündigt. Zwar steht der Leistungsgedanke beim Lauftreff des SV Haldern nicht im Vordergrund, gleichwohl wollten einige einfach mal etwas ausprobieren, so dass nun viele sogar persönliche Bestleistungen liefen. Bei einigen, die erst ihren zweiten beziehungsweise dritten Marathon liefen war das vielleicht weniger überraschend. So schafften es Kirsten und Stefan Rüter in 4:46 Stunden, Birgit Wissing, die von Andreas Trillhose begleitet wurde, in 4:37 Stunden und Matthias Wissing in 4:31 Stunden. Auch die schnellsten Halderner, Stefan te Baay in 3:10 Stunden und Stephan Kersten in 3:33 Stunden, konnten sich verbessern. Eine Punktlandung schaffte Mike Hockert, der versuchen wollte, zum ersten Mal unter vier Stunden zu bleiben. Er lief erschöpft aber glücklich gemeinsam mit Christian Mai nach 3 Stunden, 59 Minuten und 50 Sekunden über die Ziellinie. Quasi als "Gastläufer" war noch Klaus Rodermond mit dem Lauftreff unterwegs; als Mitarbeiter der Lebenshilfe Unterer Niederrhein beteiligt er sich an der Organisation des Halderner Volklaufes (dieses Jahr am 25. Juni) und schaffte den Marathon in 3:41 Stunden.
Die sechs Staffeln, bei einer war auch wieder Alexander Hockert beteiligt, erreichten ebenfalls alle sicher das Ziel. Bemerkenswert war die Leistung der Staffel mit Ricarda Beckmann, ihren Töchtern Paula und Antonia sowie mit Wiete Lukezzen. Nach 3:53 Stunden errangen sie immerhin den 35. Platz bei den Frauenstaffeln.
Viele der Staffelläufer hatten in den letzten Jahren am Anfängerkurs des Lauftreffs teilgenommen; und einige von ihnen nutzten diesen Lauf als Vorbereitung für den Vivawest-Ruhrmarathon am 21. Mai, bei dem sie für ihren ersten Halbmarathon angemeldet sind.
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