Mit dem Fahrrad 1.600 Kilometer quer durch Deutschland

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Die Mitglieder des RC Tornado Rees waren erschöpft aber glücklich in Innsbruck angekommen

Etappenfahrt des RC Tornado Rees von Flensburg nach Innsbruck

Die 13 Fahrer des Radsportvereins RC Tornado Rees kehrten von einem Abenteuer der besonderen Art zurück. Bei ihrem geplanten Vorhaben galt es, Deutschland von Nord nach Süd durch den östlichen Teil der Republik zu durchqueren. Und zwar mit dem Rad.

Am 20. August wurden die Teilnehmer samt Gepäck und Rennrädern nördlich von Flensburg an der dänischen Grenze abgesetzt. Das Wetter für die nächsten Tage schien sehr sonnig zu werden, aber der Wind sollte den Tornados konstant entgegen wehen.
Das große Ziel war nun die geplanten fast 1600 Kilometer von Flensburg nach Innsbruck über zehn Etappen unter die Räder zu nehmen. Außerdem sollte ausschließlich auf Campingplätzen übernachtet und selbst gekocht werden.
Hervorragend begleitet und betreut wurden die Radsportler von Stefan Goldmann, der in seinem Bus das gesamte Gepäck zum nächsten Zielort transportierte und unterwegs noch alle notwendigen Einkäufe erledigte. Ab der sechsten Etappe wurde er hierbei tatkräftig von Sabine Poluzyn unterstützt. So konnten sich die Radsportler ganz auf ihr großes Ziel konzentrieren.
Die erste Etappe führte nun direkt über 185 Kilometer von Flensburg zum Timmendorf Strand an der Ostsee. An Lübeck vorbei führte Etappe Zwei über eine ähnliche Distanz Richtung Mecklenburg Vorpommern durch den Nationalpark Lauenburgische Seen und ein Stück an der Elbe entlang. Die ersten Etappen hatten nicht viele Höhenmeter zu verzeichnen, doch der Gegenwind wehte teilweise sehr kräftig. Erst am Ende der dritten Etappe bei Goslar ging es stetig auf und ab und der Harz forderte den Tornados alles ab.
Der höchste Berg Niedersachsens, der Wurmberg wurde auf Etappe vier in Angriff genommen und weiter ging es dann Richtung Erfurt. Die Steigungen und die hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad machten den Fahrern zu schaffen, aber alle erreichten nach weiteren 175 Kilometern das Ziel.
Die 5. Etappe führte durch den Thüringer Wald weiter Richtung Süden. Nach dieser Etappe verabschiedeten sich Christoph Schapdick und Hans Gerd Frank planmäßig von der Tour und wurden durch Oliver Hering ersetzt.
Etappe sechs sollte eine sehr schwere Etappe werden. Fast sieben Stunden saßen die Tornados im Sattel, um die nächsten 170 Kilometer mit fast 3000 Höhenmetern zu bewältigen. Die Etappe führte weiter Richtung Süd Osten durch den Thüringer Wald, Frankenwald, Fichtelgebirge bis in den Nationalpark Steinwald.
Durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald ging es dann am folgenden Tag Richtung Tschechische Grenze. Höhepunkt der Etappe sieben war die Überquerung des Großen Arbers.
Nochmal 175 Kilometer mussten auf Etappe acht bewältigt werden. Eigentlich hatten die Tornados hier schon ihr Ziel Deutschland von Nord nach Süd zu durchqueren erreicht, da das letzte Stück der Etappe schon durch Österreich führte.
Die Teilnehmer der Tour hatten immer wieder mit der großen Hitze zu kämpfen. Nur auf dem neunten Teilabschnitt gab es einige Gewitter und teils heftige Regenschauer. Das Ziel, ein Campingplatz am Chiemsee wurde trotzdem erreicht. Jetzt war das Ende der Tour schon abzusehen und die Spannung fiel von den Teilnehmern so langsam ab, da es wohl kein Problem sein sollte, auch die letzte Etappe noch zu überstehen. Da sich alle noch fit fühlten wurde die letzte Etappe spontan etwas verlängert und noch ein weiterer Pass im Voralpenland eingebaut. Vor zehn Tagen noch an der Dänischen Grenze fuhr man den letzten Tag durch die Alpen und alle konnten das schöne Panorama genießen.
Innsbruck war das Ziel und es wurde von allen auch erreicht. Am Ende konnte jeder richtig Stolz auf sich sein, die 1600 Kilometer durchs Land geschafft und viele schöne Eindrücke gesammelt zu haben. Die Tour führte durch Teile Deutschlands, die die meisten noch nicht gesehen hatten und gerade auf dem Rad bei schönstem Wetter sind die Eindrücke besonders intensiv.
Am letzten Abend wurde nochmal kräftig gefeiert und am nächsten Tag ging es schon früh zurück in die Heimat an den Niederrhein. Natürlich mit dem Bus.
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