"BilderBuchZeit" - Fortbildung in Ennepetal

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Büchereileiterin Eva Renner stellt die Fortbildungsveranstaltung "BilderBuchZeit" vor und freut sich auf viele Interessierte. (Foto: Privat)
Ennepetal: Stadtbücherei |

"Wer lesen kann, ist klar im Vorteil" sagen wir oft lapidar daher. Doch dahinter steckt viel Weisheit: Sprache ist der Schlüssel zur Welt und Lesen können die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und den Zugang zu Bildung.

"Aber Lesen lernen ist auch ein komplexer kognitiver Prozess, der keineswegs immer wie selbstverständlich erfolgreich verläuft.", sagt Büchereileiterin Eva Renner. Wie gute Leseförderung gelingen kann, erfahren Interessierte bei der Fortbildungsveranstaltung "BilderBuchZeit" am 26. Oktober von 14.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr in der Stadtbücherei Ennepetal, Gasstr. 10.
Die Themen der Fortbildung sind unter anderem die Leseförderung, Mehrsprachigkeit bei der Lese- und Sprachförderung und Lesepaten und- mentoren.

Klaus R. Wortmann spricht über Lesementoren

Andererseits soll der Frage Raum gegeben werden, wie Lesepaten und -mentoren stärker als bisher bei ihrer Arbeit unterstützt werden können. Dazu wurde Klaus R. Wortmann eingeladen, der als Vorsitzender des Ortsverbandes "MENTOR - Die Leselernhelfer Gevelsberg e.V. " aus seiner täglichen Praxis berichtet und Einblicke in die Arbeit des Vereins geben wird.
"MENTOR - Die Leselernhelfer e.V." ist ein 2003 gegründeter gemeinnütziger Verein, der innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Ortsvereine etablierte und auch von vielen Prominenten unterstützt wird. Wichtigstes Ziel ist die individuelle Leseförderung nach dem "1 : 1 Prinzip", bei dem ein Erwachsener ein Kind begleitet und fördert.

Ennepetal möglicherweise als Nachfolger

"Für mich stellt sich die Frage, ob eine Vereinsgründung auch in Ennepetal sinnvoll sein könnte.", sagt dazu Büchereileiterin Eva Renner. "Das Modell konnte in vielen Städten, auch in unserer Region, bereits erfolgreich umgesetzt werden." Die Hilfestellung des Bundesverbandes sei überraschend umfangreich. Hinzu komme, dass der Bedarf nach geschulten Mentoren nach wie vor groß sei und vermutlich aufgrund der Flüchtlinge weiter steigen wird. "Erfreulicherweise erreichen die Stadtbücherei regelmäßig Anfragen von beiden Seiten; Ehrenamtliche, die fördern möchten und Schulen oder Kindergärten, die Mentoren suchen. Doch wir brauchen ein besseres Schulungsangebot und ein regelmäßiges Austausch-Forum für die Ehrenamtlichen", betont Eva Renner. "Nur so können wir sicherstellen, dass das Angebot nachhaltig bestehen kann."
Aus diesen Gründen lädt die Stadtbücherei insbesondere auch Interessierte ein, für die das Thema Mehrsprachigkeit vielleicht nicht vordergründig von Interesse ist, die aber an einer Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit interessiert sind. "Für 17:15 Uhr ist eine Pause vorgesehen. Ich werde in dieser Zeit die Eingangstür wieder öffnen, sodass diejenigen hinzustoßen können, die den Impulsvortrag von Herrn Wortmann hören möchten," so Eva Renner.
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