Industrietrödel bei Nacht

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Die Auswahl hielt für Klein und Groß etwas Passendes bereit. (Foto: mar)
Ennepetal: Industriemuseum |

Ein besonderes Ambiente, historischer Flair, große und kleine Schnäppchen und sogar eine Trödelmeile, die bis 23 Uhr ihre Pforten geöffnet hat. Was will man mehr?

Beim mittlerweile fünften Nachtflohmarkt im Ennepetaler Industriemuseum herrschte wieder einmal ein kunterbuntes Treiben: Soweit das Auge reichte sah man die Menschen stöbern, bummeln, handeln und finden.
"Das Angebot ist super, der Flohmarkt ist immer wieder aufs Neue einen Ausflug wert", meint Familienvater Bernd Höppner, der gemeinsam mit seinen Kindern Amelie und Tobias aus Gevelsberg angereist ist. "Bis jetzt waren wir bei allen fünf Veranstaltungen und ich bin mir sicher, dass wir im Oktober auch wieder am Start sind. Dann vielleicht sogar mit einem eigenen Stand", fügt er mit einem Schmunzeln hinzu.

Vielfalt ließ Trödlerherzen höher schlagen

Zugelassen waren ausschließlich Second-Hand-Artikel, dekorative Bastelwerke und kulinarische Köstlichkeiten aus eigener Herstellung, ein Angebot, dass alle Nachfragen abdeckte. Nicht nur Familien, auch Sammler und Gelegenheitströdler kamen beim Nachtflohmarkt auf ihre Kosten: Ob gut erhaltenes Spielzeug, Schmuck, Kleidung, schrille und auffällige Accessoires oder gut erhaltene Haushaltsartike, die Händler ließen kaum einen Wunsch offen. Ebenso zierten viele weitere Artikel, wie Sammeltassen, Schallplatten und einzigartig verzierte Porzellanteller die Verkaufstische im großen Saal des historischen Backsteingebäudes. "Da weiß ich manchmal gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll", meint Besucherin Ingrid, die gleich am ersten Stand fündig geworden ist: Ein Spiel für Enkel Fynn, das die beiden gleich am nächsten Tag ausprobieren wollten.

Musik & Entertainment durften nicht fehlen

Zum gemütlichen Ambiente, der einzigartigen Atmosphäre, trugen auch die musikalischen Akteure bei: Die Band "Jaskatinju" präsentierte ein buntes Potpourri mit Folk, Countryund Popsongs. Das Duo Karin Böcker-Flender und Tochter Miriam begeisterten mit ihrer Interpretation des "Oncoming Train Anastacia", ehe der zwölfjährigen Juri das Rahmenprogramm des Nachtflohmarktes mit kleinen und großen Zaubertricks gelungen abrundete. Leckere Kuchen, gemütliche Sitzgelegenheiten warteten in der Lounge auf die Besucher, von der aus sie das Trödelgeschehen, die Bühnenshow perfekt beobachten, sich eine kleine Pause gönnen konnten.
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