33. Edelstein- und Mineralienbörse im Haus Ennepetal

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Wie ein großer Salzkristall sieht dieses Mineral aus. (Foto: privat)
 
Im Kontrast dazu steht dieses Mineral: Es sieht wie ein aufgebrochener Stein aus. (Foto: privat)
Ennepetal: Haus Ennepetal |

Auf den Spuren der Schätze der Berge scheuen Sie keine Mühen: Die Strahler, wie die Mineraliensammler in den Alpen genannt werden. Drei von Ihnen sind in diesem Jahr zu Gast im Haus Ennepetal, wenn Sie in einer Sonderschau anlässlich der 33. Internationalen Ennepe-Ruhr Edelstein- und Mineralienbörse ihre selbst gefundenen Schätze aus den Alpen präsentieren.

Rainer Augsten reist mit seiner Allgäuer Kristallwelt aus Kempten an. „Bei mir wird es eine extrem bunte Mischung von gelb bis blau geben“, so kündigt er seinen Beitrag zur Sonderschau an. Neben vielen anderen Mineralien wird es Hessonitgranate aus den Hohen Tauern und seltene Mineralien aus Graubünden wie Tinzenit, Sursassnnit oder Pirsettensit zu bestaunen geben. Christian Bracke ist in Darmstadt zu Hause, aber schon viele Jahre zieht es ihn immer wieder in den Alpen, um seine Sammlung mit neuen, attraktiven Funden zu bereichern. Nach Ennepetal bringt er „Eisenrosen“ und „Gwindel“ aus den Schweizer Alpen mit. Florian Zellner hat die weiteste Strecke zurückzulegen, wenn er im Hochgebirge wieder einmal auf die Jagd nach neuen Schätzen gehen will. Aus seinem jetzigen Wohnort Hamburg reist er jedes Jahr in die Alpen und zeigt in seiner Sonderschauvitrine Mineralien aus dem Pinzgau im Salzburgerland sowie Mineralien aus dem Zillertal in Tirol. Durch die Mühe der Kristallsucher werden Kristalle von atemberaubender Schönheit ans Tageslist befördert und zum funkeln gebracht. Natürlich bieten die drei Mineraliensucher auch eine umfangreiche Auswahl an schönen Stücken im großen Saal des Haus Ennepetal zum Verkauf an und stehen an ihren Ausstellungsständen interessierten Besuchern für Fragen rund um die attraktiven Sonderschauvitrinen gerne zur Verfügung.
Auch viele andere Aussteller werden vor Ort sein und zeigen hochwertige Mineralien aus aller Welt, zum Beispiel aus den Alpen oder vom Südamerikanischen Kontinent.
Große Augen bekommen jung und alt, wenn am Stand von Peter Ohlerich Millionen Jahre alte Kristalle beim Geodenknacken zum ersten Mal das Licht der Welt erblicken. Auch immer wieder spannend ist es, zu beobachten wie der Schwelmer Edelsteinschleifer Jürgen Jungus aus zunächst unscheinbar erscheinenden kleinen Rohstücken funkelnde Edelsteine entstehen lässt. Wie ein Mineral oder Edelstein gebohrt wird zeigt die Firma „Edelstein Allerlei“ an ihrem Stand im großen Saal des Haus Ennepetal.

Das Angebot ist vielfältig

Rund 60 Aussteller werden das Haus Ennepetal für ein Wochenende zur größten Schatzkammer der Region machen.
Wie in den Vorjahren gibt es zahlreiche Attraktionen rund um das Verkaufsgeschehen. So können Besucher am Stand des Hagener Gemmologen Frank Müller mitgebrachte oder gerade erworbene Edelsteine auf Echtheit überprüfen lassen, ein „Servicestand für Sammler“ hilft bei allen Fragen rund um Sammlermineralien und der Wuppertaler Goldschmied Thilo Fröschke kann feststellen, wie hoch der Goldanteil in einem Schmuckstück ist.
Für die jungen Besucher ist das Edelsteinschürfen der VFMG Berg Mark Wuppertal ein Highlight.
Einen entsprechenden Gutschein gibt’s für alle Kinder bis 12 Jahren kostenlos an der Kasse.
Einen Vortrag über die Entstehung der Alpen und ihre Kristalle mit dem Titel: "Afrika liegt in der Schweiz", gibt Klaus Schäfer und lockert alles mit kleinen Experimenten und Kristallexemplaren auf. Wer nach dem gesammelten Wissen dann selbst ein bisschen auf Mineralienexpedition gehen möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch, der neben dem Haus Ennepetal gelegenen Kluterthöhle. Die zum "Geo Park Ruhrgebiet" gehörende Höhle bietet die einmalige Gelegenheit, durch ein versteinertes Korallenriff zu wandern.
Doch auch abseits der Erdkugel gibt´s was zu entdecken: Klaus Becker von der Sternwarte Ennepetal referiert über die Frage: „Kann uns das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße gefährlich werden?“ Er berichtet in weiteren Vorträgen über das Apolloprogramm der NASA und erklärt, wie schon die Maya mit einfachsten Instrumenten Informationen über unser Sonnensystem erhielten.

Ort der Veranstaltung ist das Haus Ennepetal, Gasstraße 10.
Die zwei Termine sind Samstag, 5. November, und Sonntag, 6. November.
Öffnungszeiten sind am Samstag von 10 bis 18 Uhr, und Sonntag 11 bis 17 Uhr, (Einlass am Sonntag ist 10.30 Uhr).
Eine Eintrittskarte kostet 4 Euro, eine Familienkarte kostet 8 Euro.
Kinder bis 12 Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Weitere Infos zu ermäßigten Preisen gibt es im Internet unter www.en-mineralienboerse.de.
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