Klimaschutz durch Radverkehr

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Stephan Langhard, Ulrich Höhl, Bernd Fuhrmann und Bürgermeisterin Imke Heymann (Hinten, von links) bei der Unterzeichnung. (Foto: Stadt)
Ennepetal: Rathaus |

Ennepetal beteiligt sich am Projekt: „Digital gesteuerte Radabstellanlagen an Verknüpfungspunkten zum Öffentlichen Personen Nahverkehr(ÖPNV)“. Das Vorhaben dient dazu, den Mobilitätsverbund durch die Bereitstellung hochwertiger Radabstellanlagen dauerhaft zu stärken und dadurch den Klimaschutz zu verbessern.

Ein wesentlicher Bauteil dabei ist die Investition in Fahrradboxen einhergehend mit einem elektronischen Schließsystem. Vor dem Hintergrund, dass dieses Projekt als Vorlage für andere Regionen dienen und aufgrund der Übertragbarkeit bundesweite Wirkung entfalten könnte, beteiligt sich Ennepetal mit 14 weiteren Städten und dem VRR am Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz. Der Wettbewerb richtet sich an modellhafte investive Projekte zum Klimaschutz, die den Fokus auf die Stärkung des Radverkehrs legen. Mit der Verabschiedung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im vergangenen Jahr hat die Stadt Ennepetal der Förderung des Radverkehrs einen hohen Stellenwert beigemessen.

Fahrrad als Verkehrsmittel stärker etablieren

Das Projekt „Fahrradboxen“ soll am Bahnhof Ennepetal realisiert werden und dazu beitragen, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel stärker zu etablieren. Die begrenzten PKW-Stellplätze am Bahnhof lassen bereits schon jetzt einen stärkeren Bedarf an sicheren Rad-Abstellmöglichkeiten erkennen. Im Rathaus fand nun die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Beisein von Bernd Fuhrmann, Projektleiter beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, durch Bürgermeisterin Imke Heymann statt. Die Stadt Ennepetal hofft, die Fahrrad-Abstellanlage im Jahr 2018 realisieren zu können.
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