Reichenbach-Gymnasium ist MINT-freundlich

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Steffi Bormki, Lehrerin am Reichenbach-Gymnasium, nimmt stellvertretend für die Schule die Auszeichnung „MINT-Freundliche-Schule“ entgegen. (Foto: privat)
Ennepetal: Reichenbach-Gymnasium |

Das Städtische Reichenbach-Gymnasium (RGE) ist seit 2013 »MINT-freundliche Schule« und darf nun für weitere drei Jahre diese Auszeichnung tragen.

In dieser Bewerbungsrunde wurden 52 Schulen zum ersten Mal für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Weitere 44 Schulen, darunter auch das RGE, erhielten die Ehrung zum zweiten Mal nach erfolgreicher Wiederbewerbung nach drei Jahren.

Anerkennung und besondere Unterstützung

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar - und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz KMK.
„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1.300 Schulen in Deutschland als »MINT freundliche Schule« haben werden“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.


Lehrer leisten großen Beitrag zum MINT-Engagement

Viele Lehrer am RGE engagieren sich seit Jahren oder sogar Jahrzehnten über das normale Maß hinaus im MINT-Bereich, zum Beispiel dadurch, dass sie Schüler zur Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben motivieren und sie dabei betreuen, Fördermaßnahmen für begabte Schüler ermöglichen und über spezielle Bildungsangebote informieren.
Heute gibt es am RGE viele am Schulleben Beteiligte, die sich für eine gute MINT-Bildung einsetzen: Lehrer, Schüler, Referendare, Praktikanten, Eltern, Betreuungskräfte, außerschulische Partner. Aktivitäten, die für die Wieder-Auszeichnung maßgeblich waren und sind: die seit 13 Jahren erfolgreiche Einrichtung der Profilklasse MINT, in der 3 Jahre lang projektartig Zusatzunterricht im MINT-Bereich erteilt wird, um das Interesse und die Freude für naturwissenschaftliches Arbeiten nachhaltig zu stärken und die Allgemeinbildung im MINT-Bereich zu erweitern, attraktive Angebote an Arbeitsgemeinschaften aus dem MINT-Bereich (z.B. Technik-AG), Differenzierungskurse im Wahlpflichtbereich mit MINT-Schwerpunkten für die Klassenstufen 8 und 9, die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme der 5. bis 9. Klassen an Känguru-Wettbewerb und der Mathematik-Olympiade, am Physik-Wettbewerb „Physik aktiv“, an Biologie- und Chemie-Olympiaden, die Förderung besonders begabter Schüler wie zum Beispiel durch das „Drehtürmodell“, das in einzelnen Fächern die Teilnahme am Unterricht in nächsthöheren Jahrgangsstufen ermöglicht oder auch die Möglichkeit eröffnet, schon während der Schulzeit an Universitäten der Region Lehrveranstaltungen zu besuchen und Leistungsnachweise zu erbringen, die später auch auf das Studium angerechnet werden (SchülerUNI), die frühzeitig beginnende und praxisnahe Berufswahlorientierung - auch unter Berücksichtigung von MINT-Berufen die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern bei der MINT-Bildung, wie z.B. Berufsschulen, Museen, Stiftungen und Hochschulen, der SIHK, der Biologischen Station, der Volkssternwarte, Schülerlaboren, die Unterstützung von MINT-Projekten durch den Förderverein des RGE.
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