Zu viele Vize-Bürgermeister-"Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber."-

Zu viele Vize-Bürgermeister

"Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber."

Im Zuge des Bürgerhaushaltes 2013 und des Rücktritts von Herrn Kraft, 1.stellv. Bürgermeister der Stadt Ennepetal, stellt sich die Frage: Wie viel BM kann sich eine Stadt deren Einwohnerzahl stark rückläufig ist noch leisten?

Repräsentative Aufgaben, könnten Mitarbeiter der Stadt übernehmen.
Weiteres Einsparpotenzial wäre beim städtischen Personal möglich. Blindlings Stellen zu streichen, wäre nicht sinnvoll, wenn auch unsere Stadt verhältnismäßig gegenüber anderen Städten (zu)viele Mitarbeiter/innen in der Stadtverwaltung hat. Denn ohne geeignetes Personal müssten noch mehr Aufträge an private Büros vergeben werden, was die Stadt teuer zu stehen kommen könnte, denn für Fremdgutachten hat die Stadt Ennepetal bereits genug Geld ausgegeben. Es gilt, auf der einen Seite zwar Stellen einzusparen, andererseits das bleibende Personal zu qualifizieren und weiterhin auszubilden. Mit dem Rücktritt Johannes Kraft als 1. stellvertretender Bürgermeister tut sich nun die Frage auf, ob es in Zeiten des Haushaltssicherungskonzeptes und Schulden nicht sinnvoller wäre, auf einen stellv. Bürgermeister/in zu verzichten. Nach der Kommunalwahl 2009 wurden 4. Stellvertreter für den Bürgermeister Herr Wiggenhagen gewählt: Herr Kraft, Frau Schöneberg, Frau Hofmann und Frau Siekermann. Zur Zeiten von Ehrenbürgermeister Herrn Michael Eckhardt waren es durch Bürgerproteste nur 3.
Mittlerweile gab Frau Hofmann ihr Amt zurück, Herr Kraft jetzt auch, so dass nur noch 2 ehrenamtliche Stellvertreter da sind: Frau Dr. Siekermann und Frau Schöneberg, die eigentlich erste stellvertretende Bürgermeisterin sein sollte.
Stellt sich nun die Frage: Warum einen dritten oder vierten Bürgermeister?
In finanziell schlechten Zeiten muss man auch auf einen dritten stellv. Bürgermeister verzichten können!
Ich habe mich schon immer gewundert, warum eine Stadt wie Ennepetal 3 (4) stellvertretende Bürgermeister braucht!? Bisher habe ich mir gesagt: Wenn so was finanziell tragbar und vertretbar ist, warum dann nicht.

Nun denke ich, dass unsere Stadt Ept. in den nächsten Jahren vielleicht den Gürtel etwas enger schnallen muss. Warum kann man dann nicht auf einen 3. stellvertretenden Bürgermeister/in verzichten? Gibt es dort etwa persönliche Befindlichkeiten? Ich finde, dass man an solchen Posten wirklich das Geld zum Fenster rauswirft.
Der 1. stellv. Bürgermeister erhält neben seiner Aufwandsentschädigung als Ratsmitglied nochmal die dreifache Entschädigung, die überlicherweise ein Ratsmitglied erhält hinzu (siehe Hauptsatzung der Stadt Ennepetal). = aktuell 777,30 € pro Monat.

Die anderen beiden stellv. Bürgermeister erhalten das 1.5 fache des Standardsatzes hinzu. = aktuell 388,65 € pro Monat

Warum ist die Politik noch nicht darauf gekommen hier zu kürzen?

Zum Vergleich: Menschen die Hartz4 leider beziehen, müssen mit ca. 350 € im Monat auskommen, wobei ein Anteil an Stromkosten noch abgeht. Unsere Politiker, hier 3. oder 4. stellv. Bürgermeister/in bekommen das mal eben so noch nebenbei. Da erzählt man uns Bürgern, wir sollen beim sparen helfen.
Dies wäre ein ideales Einsparpotenzial für den Bürgerhaushalt 2013.
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10 Kommentare zum Beitrag
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Hans-Jürgen Radmacher aus Essen-West am 09.07.2012 um 20:02 Uhr  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 10.07.2012 um 00:05 Uhr  
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Hans-Jürgen Radmacher aus Essen-West am 10.07.2012 um 14:45 Uhr  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 11.07.2012 um 01:35 Uhr  
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Daniel Gräfe aus Ennepetal am 11.07.2012 um 20:14 Uhr  
80.246
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 11.07.2012 um 23:56 Uhr  
6
Andre Hüsgen aus Ennepetal am 13.07.2012 um 13:50 Uhr  
80.246
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) am 13.07.2012 um 14:35 Uhr  
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Frank Meier aus Ennepetal am 27.07.2012 um 22:01 Uhr  
15
Frank Meier aus Ennepetal am 27.07.2012 um 22:11 Uhr  
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