Strohsackschlagen und Baumstammwerfen: 4. Ennepetaler Highland Games ein voller Erfolg

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Beim Strohsackschlagen lieferten sich die Teilnehmer die wohl spannendsten Duelle. (Foto: Svenja Kruse)
Ennepetal: Hülsenbecker Tal | Wenn sich Männer und Frauen im Schottenrock auf einem Baumstamm sitzend, darauf Wildschweinfell, Strohsäcke um die Ohren hauen, wissen viele Ennepetaler schon Bescheid: Die mittlerweile traditionellen Highland Games sind gestartet.
Schauplatz war wie immer das Hülsenbecker Tal, welches am vergangenen Wochenende selbst in eine Art Schottenrock geschlüpft ist. Die Kulisse lässt sowieso schon ein wenig an die schottischen Highlands erinnern. Weil auch das Wetter zu Beginn grau und regnerisch war, fühlte man sich glatt in die schottischen Berge versetzt. Es lies sich aber keines der insgesamt acht Frauen- und 16 Männerteams von all dem abhalten, wofür die Teams teilweise schon Monate lang trainiert haben. Sobald nämlich das Bier floss und die Dudelsackklänge durch die Berge hallten, stand einem außergewöhnlichen Wettkampf nichts mehr im Wege.
Es wurde ohne Gnade beim Strohsackschlagen aufeinander eingehauen, unerbittlich am Tau gezogen, bis man im Matsch versank, und voller Ehrgeiz versucht, den bis zu 5 Meter langen Baumstamm so zu werfen, dass er sich einmal möglichst gerade überschlägt. In den Disziplinen Baumstammwurf (Tossing the Caber), Baumstammtragen (Hülsenbecker Parcours), Sackschlagen, Heubuschlawerfa, Seilziehen (Tug-o-War), Farmer’s Walk und Reifenschubsen stellten Frauen und Männer ihr sportliches und technisches Geschick unter Beweis.
Klingt kräftezehrend? Ja, das war es auch! Einige mehr oder weniger schlimme Verletzungen, blaue Flecken und Muskelkater bei allen Teilnehmern waren die Folge. Aber das nehmen dennoch alle einmal im Jahr auf sich, weil der Spaß an den Games und die tolle Stimmung einfach überwiegt.
Auch Bürgermeisterin Imke Heymann lies sich die spannenden Highland Games nicht entgehen und fieberte bei den Wettkämpfen mit wie alle anderen.
An Kreativität nicht zu übertreffen waren zudem die Outfits, die Namenswahl und die Auftritte der Teams mit Schlachtrufen. Sie sorgten für allgemeinen Jubel und Staunen.
Eine großartige Atmosphäre entstand natürlich auch durch die brilliante musikalische Untermalung durch die Kilkenny Knights und die Capud Draconis. Verpflegt und unterhalten wurde die hungrige Meute außerhalb der Wettkämpfe durch Verkaufststände des Veranstalters, der IG Altenvoerde, Betteridge´s Brewery, Kräuterkeller, Crazy Irish Shop, Landbäckerei Kritzler, Scottish Things, Sandra Lang Honigspezialitäten und Del Longo.
Nach einem harten und spannenden Kampf der scheinbar unermüdlichen Sportler konnte es trotz einer Menge Spaß und Sportlichkeit nur einen geben: Den Sieg holten sich wie schon in den Jahren zuvor die Jungs von den "Glasbier Rangers" und damit einen handgefertigten Pokal aus heimischem Holz und, wie soll es anders sein: 100 Liter Fassbier. Platz 2 ging an das Team "Mc Kannix" und der dritte Platz an die "Knuddelbären".
Bei den Frauen siegte das Frauenteam der Mc Kannix, die" Mc Könnses?" vor den "Hausdrachen" und "Gnade? MacKennzienicht".
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