Akkordeon-Orchester-Ennepetal spielte beim 2. Akkordeonfestival in Rietberg

Anzeige
Gemeinsam startete das Orchester morgens am Probenraum in Ennepetal, verstaute die Instrumente im Bus und machte sich auf den Weg nach Rietberg. Im dortigen Gartenschaupark, wo 2008 die Landesgartenschau stattfand, waren bereits die ersten Klänge des Akkordeonfestivals zu hören, dass von 11 bis 16 Uhr einen unterhaltsamen Sonntag bieten sollte. Nachdem die Instrumente sicher an Ort und Stelle verstaut waren, mischte man sich zunächst unter die Zuschauer und schaute sich die Westfälischen Knopfgriffmusikanten an, die gemeinsam mit einem Schützenchor auftraten. Es folgten weitere Orchester und Gruppen, die die verschiedensten Musikrichtungen darboten. Verblüfft war man vom Können einer Solokünstlerin aus Minsk, die mehr als 5 Finger an jeder Hand zu haben schien. Nachdem man sich mittags gestärkt hatte und eine Runde durch den Park drehte, wurde es auch für die Ennepetaler ernst. In beiden Teilen unterhielten sie das Publikum mit einer vielfältigen Auswahl von Stücken. Dem Publikum schien es zu gefallen, denn die Ennepetaler blieben das einzige Orchester, die eine Zugabe geben mussten. Nach Ende der Veranstaltung ging es zurück nach Ennepetal.

Die Idee, beim 2. Rietberger Akkordeonfestival mitzumachen, kam nicht von ungefähr. Udo Schreiber, Mitorganisator des Festivals und selbst aktiver Akkordeonist im Akkordeonorchester Crescendo aus Rietberg, hatte das Orchester eingeladen. Schreiber begann seine musikalische Laufbahn nämlich genau wo ? Richtig – bei den Ennepetaler Akkordeonisten. 1967 schloss er sich als Jugendlicher dem Orchester an und war zeitweise sogar Vizedirigent. Später verschlug es ihn dann nach Rietberg.

So freute man sich trotz etwas niedriger Temperaturen über ein Wiedersehen und einen rundum gelungenen Tag.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.