"Business and Lunch" auf Tour bei Inotec: Fluchtwege sicher finden

Anzeige
Olaf Branke und Viktor Arndt von der Höinger Firma „Inotec“ sahen sich einer ganzen Schar Neugieriger gegenüber, die bei der Veranstaltung „Business and Lunche“ des Initiativkreises Ense mehr über die spannende Produktion für Rettungswege erfahren konnten. Fotos: Albrecht
  Ense: Ense |

Ense-Höingen. Zum fünften Mal hatte sich jetzt der Initiativkreis Ense in die heimischen Betriebe aufgemacht. Die Firma „Inotec“ in Ense-Höingen war das Ziel vieler Interessierter, die an der Veranstaltung „Business and Lunch“ teilnahmen.

Der Enser Bürgermeister Hubert Wegener und die Wirtschaftsförderer aus Wickede ließen es sich nicht nehmen, wieder persönlich bei einem der modernen Betriebe in der Gemeinde vorbei zu schauen. „Inotec“ hat sich gerade erst baulich verändert und konnte so die zahlreichen Gäste in neuen Räumen begrüßen.

Zahlreiche Gäste begrüßt


Michael Langerbein, der zusammen mit Karl-Heinz Malzahn die Geschäfte der Höinger Firma führt, übernahm die Begrüßung und bedankte sich gleich für das gezeigte große Interesse an seinem Betrieb. Was der so macht, das gab´s im Anschluss an die Einführung in zwei Gruppen zu erfahren, in denen die Gäste des Initiativkreises durch die Produktions- und Lagerhalle geführt wurden.

Rettungszeichen, Rettungsleuchten und die Hinweise zu Fluchtwegen aller Art sind das Geschäft von Inotec. „Wir beschäftigen hier 230 Mitarbeiter“, so Langerbein. Der Geschäftsführer erklärte weiter, dass alleine 20 Entwickler und Konstrukteure für die Umsetzung der EU-Richtlinien rund um Flucht- und Rettungswege arbeiten. Denn die Entwicklung der Rettungszeichen folge immer einer Änderung der bestehenden Vorschriften, auf die Inotec reagieren müsse.

Grüne Männchen auf weißem Grund


Beim Blick auf die Türen und Durchgänge in der Firma wurde den Teilnehmern von „Business and Lunch“ deutlich: Grüne Männchen auf weißem Grund ist längst nicht alles, was vom Höinger Betrieb aus in die ganze Welt verschickt wird. Aktuell sind es darüber hinaus auch die in den Boden eingebauten Fluchtweg-Leuchten, die schon auf dem Düsseldorfer Flughafen oder in Westerland/Sylt für eine so genannte dynamische Fluchtwegleitung sorgen sollen.

„Und das heißt“, erklärte Langerbein, „dass über die Leuchten im Boden angezeigt wird, welche Fluchtwege in Gefahrensituationen überhaupt noch benutzt werden können.“

Fluchtwege in Gefahrensituationen


Dabei hat es die Firma Inotec mit rund 40 Mitbewerbern in ganz Deutschland zu tun, die sich alle auf dem Sicherheitsmarkt in dieser speziellen Sparte tummeln. „Wir können nur bestehen, weil wir so flexibel auf die Wünsche der Kunden reagieren können“, beschreibt Geschäftsführer Karl-Heinz Malzahn.

Die Leuchten und Zeichen für Rettungswege werden oftmals bei der Planung öffentlicher Gebäude vergessen, gab es für die Besucher vom Initiativkreis zu erfahren. „Ganz schnell müssen wir dann die Lücke füllen und die Produkte in gewünschter Stückzahl liefen“, so Malzahn. Und in der Regel sind nur die Aufträge für einen Zeitraum von zwei Monaten gesichert. Alles andere werde spontan geordert. Eine große Lagerhaltung hilft dabei.

Große Lagerhaltung


Um einiges schlauer in Sachen Rettungswege freuten sich die Besucher im Anschluss an den Rundgang durch den Betrieb auf den zweiten Teil der Veranstaltung „Business and Lunch“: Bei einem Imbiss bestand die Möglichkeit, weitere Gespräche zu führen, von der noch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Dabei überreichte Ralf Hettwer als Vorsitzender des Initiativkreises einen Präsentkorb an die Gastgeber.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.