30 Jahre „AKTeure“ - Ausstellung im Raum für Kunst

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Die „AKTeure“: Helga Griesbacher, Paul Hammer, Stephan Spitzer, Veronika Pipal, Horst Kruger, Kuno Lange, Helgen Herwig-Scheve, Wolfgang Hauenherm, Peter Smentek, Anne Alines und Katrin Lindner im Raum für Kunst. Foto: Winkler

Die Künstlerinnen und Künstler der „AKTeure“-Gruppe aus dem Schloss Borbeck feiern ihr 30-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung im Raum für Kunst, Kraienbruch 34, und hoffen, die Besucher durch ihre vielfältigen Zeichnungen zu Diskussionen anzuregen.

„Diesmal wird es besonders aufregend, denn präsentiert wird eine Mischung von Werken unterschiedlicher Stilrichtungen“, verspricht Elisa Blumensaat. „Wir freuen uns auf einen intensiven Gedankenaustausch mit den Besuchern. Schließlich ist der Raum für Kunst auch ein Ort der Kommunikation.“
Vom 2. bis 16. November ist die Ausstellung immer dienstags und donnerstags sowie samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Sonntag, 2. November um 16 Uhr.

Ausstellungen im Schloss Borbeck


„Seit 1984 besteht die freie „AKTeure“-Gruppe“, erinnert sich Stephan Spitzer, Sprecher der Aktmalgruppe. Im Schloss habe damals alles angefangen. „Anfang haben wir einfach zum Ausleben unseres Hobbys einen Schlüssel bekommen.“ Seither nahm die Gruppe nicht nur an den Jahresausstellungen des Schloss Borbeck teil. Sie präsentierte bereits 1992 eine eigene Ausstellung in der Schloss-Galerie mit dem Titel „Leibesübungen“, im Kulturforum in Steele zeigte man 1995 eine riesige Ausstellung unter dem Titel „Wehende Körper“ und zum 20-Jährigen gab es eine Ausstellung in der Arka-Kulturwerkstatt auf Zollverein.
Die „AKTeure“ kommen nicht nur aus allen Essener Stadtteilen, sondern auch aus Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Marl, Mülheim, Oberhausen und Velbert. Regelmäßig trifft sich die Gruppe aus Profis und Laien aus allen Berufsschichten im Schloss Borbeck zum Zeichnen und Malen. Unterschiedlichste Techniken kommen dabei im „Atelier“ des Wirtschaftsgebäudes zum Zuge. „In unserer Gruppe wird eher gezeichnet als gemalt. Jeder macht es aber, wie er es am besten kann. Der eine kann gut mit Kreide zeichnen, der andere eher mit Stiften“, erklärt Spitzer. Der Einsatz verschiedener Materialien helfe zudem, sich fit zu halten und weiterzubilden. „Das ist wie bei einem Handwerker, der seine Fähigkeiten immer trainieren muss, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.“

Eine große Anzahl an Bildern, eine Fülle an Formaten, Farben, Motiven und Stilen ist über die Jahre entstanden. „Für unser 30-Jähriges wollten wir nun etwas Besonderes machen, da kam Elisa Blumensaat mit der Idee, unsere bisherigen Werke bei ihr auszustellen.“
Die verrät: „Ich hab mir noch immer nicht alle Bilder angeschaut.“ Aber: „Ich lass mich immer gerne auf der Ausstellung überraschen!“ Die Bilder seien übrigens auch käuflich zu erwerben, aber das sei selbstverständlich kein Zwang.
Wer sich die Ausstellung nicht nur ansehen, sondern direkt mit den Künstlern in Kontakt treten mag, ist am Sonntag, 9. November, um 16 Uhr goldrichtig im Raum für Kunst. Eine vorherige Anmeldung ist für diesen Termin nicht vonnöten.
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2 Kommentare
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Michael Ladenthin aus Essen-Süd | 28.10.2014 | 22:56  
1.019
Gertrud Gottschalk aus Datteln | 01.11.2014 | 08:44  
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