Ausstellung "Feuerwerk der Farben" startet in der Cuesterey

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Sie haben schon einige gemeinsame Jahre hinter sich: die Mitglieder der Künstlergruppe "Kunstfeld" aus Mülheim. Ab Sonntag präsentieren sie sich in der Alten Cuesterey in Borbeck. Fotos: Debus-Gohl
 
Abstrakte oder gegenständliche Arbeiten, viele unterschiedliche Maltechniken, ausgeführt mit Pinsel, Spachtel und Haushaltsgegenständen, unzähligen Materialien wie Öl, Acryl, Tusche, Strukturpaste, Blei- und Farbstiften sowie Wachs, zeigen die verschiedenen Positionen der elf Aussteller.

Der Titel der neuen Ausstellung in der Alten Cuesterey ist Programm. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder etwas Farbenfrohes, passend zum Thema, aus seinen Arbeiten auswählt, nichts Pastelliges“, weiß Tanja Hausmann, Mitglied der Gruppe Kunstfeld aus Mülheim, zu berichten.

Und so, wie man bei einem realen Feuerwerk oft staunend dasteht und sich von den unterschiedlichen Formen und Farben beeindrucken lässt, kann man die über hundert, meist großformatigen Bilder der Ausstellung auf sich wirken lassen. Abstrakte oder gegenständliche Arbeiten, viele unterschiedliche Maltechniken, ausgeführt mit Pinsel, Spachtel oder Haushaltsgegenständen und unzähligen Materialien wie Öl, Acryl, Tusche, Strukturpaste, Blei- und Farbstiften sowie Wachs, zeigen die verschiedenen Positionen der elf Aussteller.

Aus dem stillen Kämmerlein

Gegründet wurde die freie Künstlergruppe „Kunstfeld“ im Jahr 1992 während der Erstellung eines Kulturbuches für die Mülheimer Kunstszene. Die Grundidee von Initiator Wolfgang Mittelstädt war es, Künstler aus ihrem stillen Kämmerlein herauszuholen, gemeinsam Ausstellungen zu organisieren, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen durch Tipps und Tricks, die man gerne weitergibt.
Dafür treffen sich die aktuell vierzehn Mitglieder der Gruppe an jedem 3. Freitag im Monat im Kulturzentrum Feldmann-Stiftung in Mülheim-Styrum.
Und elf von ihnen zeigen ihre Arbeiten jetzt vom 12. bis 26. März in der Alten Cuesterey am Weidkamp 10.

Intuitiv bis abstrakt

Tanja Hausmann malt intuitiv, meist abstrakt und ihre Lieblingstechnik ist die Enkaustik, eine künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden.
Waltraud Hülseweh setzt sich hauptsächlich mit dem Thema Blumen auseinander, zeigt deren Schönheit aber auch die Vergänglichkeit.
Barbara Jorring lässt ihre Emotionen, Gedanken, Ereignisse, Eindrücke und Gefühle in Formen und Farben einfließen.
Karin Koopmann hat schon als Kind gemalt, aber seit sie im Ruhestand ist, hat sie endlich Zeit, sich ihren überwiegend abstrakten Bildern zu widmen. „Ich male ein bis zwei Bilder pro Woche“, freut sie sich. Heike Pastore dagegen hat ihre Leidenschaft fürs Malen erst vor ein paar Jahren entdeckt. Nach einem VHS-Kurs nahm sie Privatunterricht und ihre gegenständlichen Arbeiten zeigen Menschen, Tiere und Architektur. Marlies Pesch-Krebs versucht, das Leben und Emotionen in ihren Acrylbildern zum Ausdruck zu bringen. Doris Pohl studierte nach ihrer Berufszeit Kunst und drückt ihr Können in Landschafts-, Akt- und abstrakter Malerei aus.
Renate Schäpers ist auf Landschaften, das Meer und ihre Lieblingsfarbe Blau spezialisiert.

Programm

- Wie immer bei Ausstellungen in der Cuesterey gibt es auch wieder ein Begleitprogramm.
- Am Mittwoch, 15. März, findet von 15 bis 18 Uhr ein Enkaustik-Workshop statt, bei dem die Teilnehmer das Malen mit Wachs ausprobieren können.
- Am Mittwoch, 22. März, ab 16.30 Uhr liest Autorin Dr. Regina E.G. Schymiczek aus ihrem Buch „Die Weide der Seepferde“. Programm

Text: Doris Brändlein
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