Ausstellung in der Sparkasse

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Essen: Sparkasse am Fliegenbusch |

Aus einem Ast entspringt ein Tau, aus einem Tau wird eine Pusteblume - die „Elemente“ von Bodo Kalveram gehen häufig ins Surrealistische. „Ich fühle mich aber keinem festen Genre zugehörig“, erklärt der Künstler.

Und tatsächlich: Das Abbild der Französischen Nationalbibliothek in Paris - übrigens in absoluter Stille eingefangen, sprich ohne Menschen - ist durchaus realistisch.
Gemeinsam haben alle 18 Werke, die aktuell in der Sparkassen-Filiale am Fliegenbusch, Bocholder Straße 4, ausgestellt sind, dass sie auf Leinen zu sehen sind. „Ich male mit hochwertiger Acryl-Farbe“, so Kalveram, der seine kreative Ader zu Beginn seines beruflichen Werdegangs als Konditor auslebte. Heute ist die Malerei Ausgleich zu seiner Beschäftigung beim Jobcenter Essen. Öl käme für den Hobby-Maler aufgrund der langen Trocknungsphasen nicht in Frage. „Ich male nachts, da habe ich nicht so viel Zeit.“
Viele Motive sind wiederkehrend. Pelikane als häufiges Wappentier beispielsweise mag er gern leiden, auch hineinwachsende Äste beispielsweise sind bei dem Autodidakten, dessen persönliche Vorgabe rund ein Bild pro Monat ist, mehrfach zu finden. Elemente von Salvador Dalí baut er als dessen Anhänger gern ein.
Was es sonst bei Bodo Kalveram zu entdecken gibt, können Interessenten noch bis Freitag, 6. November, in der Sparkassen-Filiale am Fliegenbusch (zu den üblichen Öffnungszeiten) selbst erfahren. „Eine Bank hat eben mehr als Geld zu bieten“, erklärt Filialleiter Detlef Reimann die Motivation zur Ausstellung.
Zum zweiten Mal nach dem Kulturhauptstadtjahr bereits kooperiert man mit dem Schönebecker. „Schließlich bin ich auch seit 1985 Kunde, war mit meinem ersten Lehrlingsgehalt schon hier“, erinnert sich Bodo Kalveram, der auch schon im Essener „Kulturfenster“, in der Dampfe und anderswo vertreten war, zurück.
Weil er nur wenige Fußminuten entfernt wohnt, kommt er auf Anfrage natürlich auch gern an die Bocholder Straße 4 und beantwortet Fragen zu seinen Bildern. Kaufen kann man diese auch. „Zum Preis des Materials und einer kleinen Aufwandsentschädigung“, will sich der Borbecker Künstler damit aber nicht bereichern.
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