Gänsehaut garantiert beim Adventskonzert in der Friedenskirche

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Seit einem halben Jahr proben die Sängerinnen und Sänger für ihren Konzertauftritt am kommenden Sonntag. (Foto: Doris Brändlein)

Wie schon in den letzten beiden Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede auch in 2017 zu einem festlichen Adventskonzert ein. Am ersten Adventssonntag wollen die Organisatoren die Besucher mit einer ganz besonderen Stimmung in der Friedenskirche verzaubern und sie auf die vorweihnachtliche Zeit einstimmen.

Dafür sorgen schon die Fackeln und Kerzen auf dem Kirchplatz, die den Weg in die magisch illuminierte Kirche weisen. „Mein Mann beleuchtet die Kirche von innen und auch die Fenster werden von außen in violettem Licht erstrahlen“, freut sich Kirchenmusikerin Martina Kreutz-Schüten auf den Anblick.
In der Adventszeit öffnen sich die Tore für die Ankunft des Herrn und „passend zum Motto des Abends, hat er auch Tore für den Innenraum gebaut“, ergänzt sie. Die geistliche Kantate "Machet die Tore weit" von Georg Philipp Telemann in der Vertonung von Andreas Hammerschmidt gibt der Veranstaltung ihren Namen und ist die prägende Einführung in das Konzert.
Gestalten werden den Abend der Chor der Friedenskirche und der Singkreis Gerschede. Hochrangige Unterstützung bekommen die beiden Chöre von den Sopranistinnen Annette Söllinger und Ingeborg Deck, die auch mit einem Flöten-Solo dabei ist. Zusammen mit Tenor Volker Remy, der mit seinem klaren Stimmklang und großem Stimmvolumen schon bei vielen Aufführungen beeindruckt hat, werden die Sänger für Gänsehautmomente sorgen. Das Kammerorchester Gerschede und Matthias Michalek an der Orgel übernehmen die instrumentale Begleitung.

Vor dem Singen muss Körper warmlaufen

Seit einem halben Jahr wird für das Konzert geprobt. Doch vor dem Singen muss der Körper erst mal warmlaufen. Atem- und Entspannungsübungen zur Stimmbildung stehen am Anfang jeder Chorprobe auf dem Programm.
Für Friedrich Remy ist das Routine, singt der 84-jährige doch schon seit 1968 zusammen mit seiner Frau Ingrid im Chor der Friedenskirche. „Ich habe die Musik schon mit in die Wiege gelegt bekommen“, erzählt er. „Mein Großvater war Klarinettist und ich musste schon mit sechs Jahren Klarinette spielen“, erinnert er sich. Doch seine große Liebe gilt dem Gesang und die hat er auch seinen Kindern weitervererbt. Sohn Volker hat sich in seiner Freizeit an der Folkwang-Musikschule zum Tenor ausbilden und in Hunderten von Konzerten seine Stimme erklingen lassen.

Musik steckt in den Genen

Auch Chorleiterin Martina Kreutz-Schüten hat die Musik in den Genen. „Ich bin in einem Kirchenmusiker-Haushalt groß geworden und bin quasi mit Bach-Chorälen aufgewachsen“, schmunzelt sie. „Singen tut der Seele gut, Musik berührt Herz und Seele“, davon ist Kreutz-Schüten überzeugt. Sie selbst singt im Thomas-Rudolph-Chor in Steele, in der Gemeinde DFG fungiert sie als Chorleiterin. „Es ist schön, beide Seiten zu kennen“, merkt sie an, bevor sie sich an die Orgel setzt und der Chor mit seiner Probe für das Adventskonzert beginnt. 

Text: Doris Brändlein 
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