Lauter Zechen in der Sparkasse Borbeck

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Zechen, Schwerindustrie, Kohle und Stahl, das sind Dinge, die Peter Schmatolla von Kindheit an kennt. Geboren im oberschlesischen Klausberg, heute Zabrze, ist der Bergbau ein vertrautes Terrain. Heute lebt Peter Schmatolla in Borbeck. Auch dort sind und waren Zechen stets ein Thema.

Peter Schmatollas Leidenschaft für Bergbau- und Industrielandschaften zeigt sich derzeit in der Sparkasse Borbeck. „Glück auf“ ist die Präsentation im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst vor Ort“ überschrieben.

Prosper Haniel, Zollverein und Amalie


Bis zum 26. März sind Schmatollas Zechen in den Räumen des Geldinstitutes zu sehen.
Mit Hilfe von Acryl- und Ölfarben setzt sich der Künstler mit seinen Motiven auseinander. Zollverein, Amalie, Kronprinz, die ehemalige Zeche Wolfsbank und das noch fördernde Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop finden sich in der Schmatollaschen Zechensammlung.

Kunst vor Ort


„Bergbau und Industrielandschaften haben mich schon immer fasziniert“, versucht der Künstler eine Erklärung zu finden für seine Zechenbegeisterung. „Peter Schmatolla passt mit seinen Bildern ganz hevorragend in unser Veranstaltungskonzept“, so Geschäftsstellenleiter Hans Kaldenhoff. „Wir suchen nicht in Melbourne oder New York nach Künstlern. Wir suchen Menschen vor Ort, Künstler aus Borbeck, die möglichst Kunst vor Ort schaffen.“
Insgesamt 32 Zechen zeigt Peter Schmatolla in der Schalterhalle des Borbecker Geldinstitutes. Ein Teil der Exponate ist bereits weit herumgekommen. 2012 waren sie im Städtischen Museum der Essener Partnerstadt Zabrze zu sehen.

Ein Bild für Zabrze

Eine der neueren Arbeiten, die der Künstler der Öffentlichkeit erstmals während der Ausstellung in der Sparkasse zeigt, wird in den Besitz der polnischen Partnerstadt übergehen. „Das Bild wird mein Mann während unseres geplanten Besuchs in Zabrzes im Sommer an die Bürgermeisterin übergeben“, erzählt Gaby Schmatolla. Die großformatige Arbeit in Öl und Acryl setzt sich aus vier einzelnen Teilen zusammen. Sie zeigt Veränderungen in der Industrielandschaft Zabrzes. Bei ihrem letzten Besuch in Polen haben die Eheleute Schmatolla die alte Heimat aus ungewohnter Perspektive kennengelernt. „Wie sind wie Bergleute eingefahren“, erzählt Gaby Schmatolla. Mit Grubenlampe und Schutzhelm. Die Borbecker haben den Museumsschacht Gudio besichtigt, samt der Konzerthalle 320 Meter tief unter der Erde.
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