Leseabend des MGB mit spannender Titelauswahl in der Alten Cuesterey

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Mit einem abwechlungsreichen Programm begeisterten die Autoren ihr Publikum beim MGB-Leseabend. (Foto: MGB)

Die Borbecker Buch- und Kulturtage waren ein echter Veranstaltungsmarathon mit vielen verschiedenen Angeboten. Auch das Mädchengymnasium Essen-Borbeck (MGB) hat sich in das Programm eingebracht und zu einem spannenden Leseabend eingeladen.

Die Aussicht auf einen abwechslungsreichen Ausflug in die Welt der Literatur kam an. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und erlebten einen abwechslungsreichen Abend, der vom Ruhrgebietskrimi über Privates vom ehemaligen Kanzler Willy Brandt bis zu weißrussischen Überlebenstipps reichte.
Den Anfang machte der Essener Autor Markus Fels mit dem ersten Band seiner Krimitrilogie: "Das Mädchen im Regen", einer rasanten Geschichte zwischen Dortmund, Bochum und Essen. Anschließend folgte Sven Kolsmann, der dem Publikum zwei unterschiedliche Texte präsentierte. Zum einen stellte er einen Essay von Ferdinand von Schirach mit dem Titel: "Weil wir nicht anders können - Über das Schreiben" vor. In diesem problematisiert der Autor die Aufhebung des Urheberrechts durch illegale Downloads. Zum anderen unterhielt er seine Zuhörer mit einer amüsanten Erzählung von Matthias Brandt, in dem der jüngste Sohn von Willy Brandt seine Kindheit in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, umgeben von Personenschützern, Hausangestellten und Politikkollegen seines Vaters schildert. Die Erzählung mit dem Titel "Welthölzer" ist Teil des Erzählbandes "Raumpatrouille" und unterhält ihre Leser mit einer Anekdote über den Nicht-Fahrradfahrer Willy Brandt auf einer Fahrradtour.

Liebesgrüße aus Minsk

Zum Abschluss las eine ehemalige Schülerin des MGBs, Nadine Lashuk, aus ihrem autobiographischen Roman: "Liebesgrüße aus Minsk". Die gefragte Autorin, die über ein Praktikum der Europäischen Delegation nach Weißrussland kam und dort ihren späteren Ehemann kennen lernte, eröffnete den Zuhörern eine fremde Welt, mit spannenden Details aus dem weißrussichen Alltag.
Begleitet wurde das Programm von dem Gittarist Nils Wiegel und Sängerin Lara-Marie Bungers mit ihren Songs. Alles in allem war der Abend sehr gelungen.
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