Musical-Workshop: Zugabe für MammaMia!

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Merel Zeeman und der Chor (von vorn und von links): Stephanie, Birgit, Sylvia, Edith, Birgit, Martina, Katja, Michaela und Anja. Fotos: -lut

Die „Großen“ der Essener Musical Academy, die sich „EMA-Bigs“ nennen, gingen ihrem liebsten Hobby nach: Sie besuchten das Metronom Theater am Centro in Oberhausen und das Musical „MammaMia!“. Doch bevor sie sich in den Theatersesseln zurücklehnten, um die Gute-Laune-Show zu genießen, absolvierten sie einen Workshop bei den Profis.

„Wahnsinn, wie intensiv diese 90 Minuten waren. Und wieviel man da lernen kann“, erklärte Birgit nach den eineinhalb Stunden mit MammaMia!-Darstellerin Merel Zeeman und dem musikalischen Leiter der Show, Martin Gallery.
Natürlich hatten sich die EMA-Bigs vorbereitet: So trugen sie nach dem professionellen Einsingen mit ihrer Lehrerin, die tatsächlich ausgebildete Musikpädagogin ist, den Titelsong des Musicals vor: „MammaMia! Es geht schon wieder los...“

Die Feinheiten üben

„Das war schon sehr gut“, freute sich Merel Zeeman und machte sich dann daran, die Feinheiten mit den Bigs zu üben. Mittendrin übernimmt Martin Gallery: „Vielleicht können wir an „Nur ein Blick“ arbeiten?“ Rhythmischer sollen die Chormitglieder singen. An der einen Stelle leiser, an der nächsten betont und laut. „So wird es fast pathetisch“, erklärt Merel, die immer wieder vorsingt, was gemeint ist. Und die EMA-Bigs lernen schnell. Mit sichtlicher Freude aller Beteiligten wird an dem Song gefeilt.

Choreografie für Chöre

Schon kommt Merel Zeemann zum Thema Choreografie und beruhigt die verängstigt schauenden Frauen sofort: „Nein, nein, wir tanzen nichts aus der Show nach. Da stehen ausgebildete Tänzer auf der Bühne...“ Für einen Chor biete sich sowieso etwas anderes an. „Wir versuchen es mit einem gewissen Posing. Die Bewegungen müssen auf den Punkt im richtigen Moment kommen, dann sieht es gut aus.“ Und schon macht sie vor und die Bigs machen nach und mit. Zwischendurch erwischt Martin Gallery, der durchgehend am Klavier begleitet, den Chor - und Merel - noch bei einem Fehler. Sie „schlabbern“ doch tatsächlich eine Note, die ab sofort mitgesungen wird: „Mein Herz hat (zwei Noten!) noch Narben...“
Schon sind 90 Minuten vorbei. „Wir könnten das jetzt als Zugabe bei unserer nächsten Show zeigen“, sinniert ChorleiterMichael Walta. Sicher eine gute Idee. „Die Energie, die Merel uns vermittelt hat, in so kurzer Zeit, einfach Wahnsinn“, meint Stephanie. Und wie das geht, können die EMA-Bigs dann den EMA-Teens und -Kids bald beibringen...

Karten für das Musical „MammaMia!“ gibt es unter Telefon 0201/8046060.


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