Im Borbecker Erzähl-Café gings ans Eingemachte

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Im Borbecker Erzähl-Café ging es um „Sauerkraut und Schnibbelbohnen – Erntezeit gleich Einmachzeit“.Foto: Veranstalter

„Sauerkraut und Schnibbelbohnen – Erntezeit gleich Einmachzeit“ lautete das Thema des vergangenen Borbecker Erzähl-Cafés des Essener Caritasverbandes.

Der herbstlich geschmückte Dekorationstisch mit Obst, Kartoffeln, Einmachgläsern und Rezepten von Waltraud Armbrust, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Borbecker Erzähl-Cafés, stimmte die Besucher gleich am Eingang in die Thematik des Einkochens ein.
Viele Gäste des Erzähl-Cafés kamen der Aufforderung in der Einladung nach und brachten alte Rezepte und Einmachtipps von Apfelkompott mit Zimt bis hin zu Kürbis süßsauer mit. Beim Erfahrungsaustausch zeigte sich, dass das Einwecken früher weit verbreitet war. Vor allem für den Winter und für Notzeiten wurden Obst, Gemüse oder Fleisch eingekocht, um eine wichtige Reserve zu haben. In den Wintermonaten holte man fast alle Lebensmittel aus dem Keller und es wurde kaum etwas dazu gekauft. Während man damals Weckgläser, im Krieg sogar Dosen, benutzte, wird heute wegen der leichteren Handhabung überwiegend in Schraubgläsern eingemacht.
Aufgrund von Konserven und Tiefkühlkost wird heutzutage nicht mehr so viel eingekocht. Moderatorin Regina Pfeiffer wies darauf hin, dass sich das zeitaufwendige Einkochen nur bei einem eigenen Garten lohnt.

Ribbeck auf Ribbeck im Havelland


Passend zur Jahreszeit klang der Nachmittag mit Herbstliedern aus und abschließend las Waltraud Armbrust das Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane vor.

Am Ende des Nachmittages lud Moderatorin Regina Pfeiffer zum nächsten Borbecker Erzähl-Café des Caritasverbandes am 6. Dezember, um 15.30 Uhr in die Alte Cuesterey ein. Thema wird der „Advent“ sein.
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