Kraienbruchschüler unternehmen spannenden Ausflug in die Welt des Circus

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Die Aufregung war bei allen spürbar. Die 45 beteiligten Schülerinnen und Schüler der Borbecker Kraienbruchschule waren mächtig gespannt darauf, was sie an diesem Tag erwarten würde. Und die Zirkuspädagogen, die mit Angeboten wie Jonglage oder Akrobatik in die Grundschule gekommen waren, sollten die Drittklässler nicht enttäuschen.

Einen ganzen Tag lag durften die beiden Klassen des dritten Jahrgangs in die bunte Welt des Zirkus hineinschnuppern. Möglich gemacht hat dies die Wohnbau eG Essen. "Die Wohnungsgenossenschaft hatte das Projekt für interessierte Schulen ausgeschrieben", erinnert sich Schulleiter Marc Krüger.
Da es an der Dellwiger Grundschule bislang noch kein Zirkusprojekt gibt, war die Bewerbung für das Team reine Formsache. "Da musste man uns nicht lange überreden." Und es hat geklappt. Die Kraienbruchschule hat einen der begehrten Plätze ergattern können.

Jonglage und Akrobatik anstatt Mathe oder Sachunterricht


Die Schüler der beiden Klassen des dritten Jahrgangs waren diejenigen, die das große Los gezogen hatten. Sie durften Zirkusluft schnuppern. Einen Tag lang waren Mathe, Deutsch oder Sachunterricht kein Thema für die Kids. Stattdessen wurde balanciert, jongliert oder aber unter Anleitung waghalsige Sprünge auf dem Trampolin einstudiert.
Welches Workshop-Angebot sie im Vormittagsbereich nutzen wollten, das konnten die Grundschüler aus dem Kraienbruch nach dem vorgeschalteten Schnupperdurchlauf entscheiden. "Dabei hatten sie die Möglichkeit, jedes einzelne Angebot kennenzulernen", so der Schulleiter. Festlegen war erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Und so gab es einige ganz Eifrige, die sich gleich mehrere Sachen zutrauten.

Abschlusspräsentation in der Schulturnhalle


Bei der abschließenden Zirkuspräsentation in der Schulturnhalle waren sie dann folgerichtig auch mehrfach zu bewundern. Für Marc Krüger war der Zirkustag eine rundum gelungene Sache. "Es war unglaublich zu erleben, was die Kinder in so kurzer Zeit unter Anleitung der Zirkuspädgagogen einstudiert hatten. Und natürlich auch, wie sie den Applaus und die Anerkennung genießen. Gerade diejenigen, für die das im normalen Unterrichtsalltag eher seltener der Fall ist."
Deshalb soll es auf Wunsch der Schulleitung auch weitergehen mit dem Zirkus Kraienbruch. "Erste Kontakte diesbezüglich sind geknüpft", verriet der Schulleiter.

Fotos: bilderpower vision
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