Problem "Germaniaplatz" wird endlich angepackt

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Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist der Germaniaplatz in Borbeck ein schwieriges Pflaster. Mit der Problematik hat sich nun auch die Bezirksvertretung beschäftigt. Die CDU hat einen entsprechenden Antrag eingebracht. Der Bürger- und Verkehrsverein, dem eine Seniorengruppe ihren Unmut vorgetragen hat, ist froh über die schnelle Reaktion. (Foto: Debus-Gohl)

Der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein e.V. (BBVV) freut sich über den Beschluss der Bezirksvertretung IV, zusammen mit allen Beteiligten nach einer Lösung für die mangelnde Barrierefreiheit des Germaniaplatzes zu suchen.

Die Einschränkungen für ältere Menschen mit Rollatoren waren zuvor von Mitgliedern eines Seniorenkreises im Bürgerdialog des BBVV beklagt worden (wir berichteten). Jetzt war die Problematik Gegenstand eines Antrags der CDU in der Bezirksvertretung.
Darin heißt es: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, welches die Barrierefreiheit des Germaniaplatzes zum Ziel hat. Eventuell vorhandene Urheberrechte mit dem ursprünglich gestaltenden Architekten sind zweifelsfrei zu klären und gegebenenfalls einvernehmliche Lösungen zu schaffen.

Altenwohnungen müssen erreichbar sein


Zudem sollen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die die barrierefreie Erreichbarkeit der Altenwohnungen am Germaniaplatz möglich machen. Notwendige Satzungsänderungen seien beschlussfertig zu formulieren, um beim Rat der Stadt Essen Entscheidungen diesbezüglich herbeiführen zu können. Dabei ist für die CDU auch eine „Sonderregelung Germaniaplatz“ denkbar.
Warum das Problem in Angriff genommen werden soll, liegt auf der Hand: Der demographische Wandel ist hinlänglich bekannt. Durch die bessere Begehbarkeit des Platzes soll gewährleistet werden, dass alle Borbecker einen der zentralsten Plätze des Stadtbezirks nutzen können. In den letzten Jahren, so heißt es in dem CDU-Antrag, seien mehrfach Beschwerden von Bürgern sowie Anträge der BV IV mehr oder weniger abgewiesen worden. "Wir wollen endlich Lösungen herbeiführen", so Thomas Mehlkopf-Cao.

Zustand ist schon lange ein Ärgernis


Ein Anliegen, mit dem er bei der BVV-Vorsitzenden Susanne Asche offene Türen einrennt: „Der Zustand am Germaniaplatz ist schon lange ein Ärgernis. Die besondere Platzgestaltung inmitten der Fußgängerzone macht eine Lösung, die allen Interessen gerecht wird, nicht einfach. Wir sind dankbar, dass der Bürgerdialog jetzt den Anstoß zu einem gemeinsamen Vorgehen von Bürgern, Politik und Stadtverwaltung geben konnte.“

Bürgerdialog geht in eine neue Runde


Am kommenden Montag, 14. November, lädt der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein e.V. (BBVV) zum nächsten monatlichen „Bürgerdialog“ ein. Interessierte Borbecker, die abseits von einer vorgegebenen Tagesordnung Anliegen und Fragen zum Zusammenleben in Borbeck zur Sprache bringen wollen, sind herzlich willkommen.
Der „Bürgerdialog“ findet von 16 bis 17 Uhr im „Stützpunkt“ des SPZ im Erdgeschoss des Ludwig-Theben-Hauses, Germaniaplatz 3, statt.
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