Spannende Tage für Leonie - Borbecker als offizielle Vertreterin bei Kongress in Frankreich

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Leonie Heinrich hat eine Menge spannender Erfahrungen in Frankreich gesammelt. Und festgestellt: Kommunikation, die funktioniert inzwischen auch ganz prima auf Französisch. (Foto: MGB)
 
In Ecully hat Leonie gemeinsam mit ihrer Tandempartnerin in verschiedenen Workshops und Arbeitsgemeinschaften mitgemacht. (Foto: privat)

Nicole Greppel ist Französisch-Lehrerin am Mädchengymnasium Borbeck. Und sie versteht es, ihre Schülerinnen für die Sprache zu begeistern. Somit musste sie auch keine lange Überzeugungsarbeit leisten, als es jetzt darum ging, jemanden für eine Kongressteilnahme in Ecully bei Lion zu finden.

"Aus dem Rathaus konnte den Termin niemand wahrnehmen", erinnert sich die Fachlehrerin, die an ihrer Schule auch für den Bereich Lerncoaching verantwortlich zeichnet. Greppel selbst hat als Studentin die Arbeit des Deutsch-Französischen Jugendwerks kennengelernt und an einem Austauschprogramm der Organisation teilgenommen. "Dabei habe ich Land und Leute kennengelernt. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte." Klar, dass ihr die vom DFJW organisierte Veranstaltung am Herzen lag.

Werbetrommel rühren für das DFJW


In ihrem Französisch-Leistungskurs in der Q1 rührte sie die Werbetrommel. Die Schülerinnen hatten von der Arbeit des DFJW noch nichts gehört. "Das Thema behandele ich normalerweise erst in der Q2", so die Pädagogin. Die anstehende Konferenz machte eine Abweichung vom Plan notwendig. Greppel informierte über die Arbeit und Möglichkeiten, die die Organisation für Schüler und Studenten bietet. Bei Leonie Heinrich rannte sie damit offene Türen ein. Hatte die 16-Jährige doch bereits an zwei Erasmus-Austauschprojekten ihrer Schule nach Litauen und Portugal teilgenommen. Drei spannende Konferenztage in Frankreich, als Teil eines Tandems, das konnte sich Leonie gut vorstellen. "Obwohl ich nicht wirklich wusste, was auf mich zukommt."

Tandem mit Annick Sibelle aus der Partnerstadt Grenoble


Gemeinsam mit Annick Sibelle, der Beauftragten für Internationale Beziehungen in Essens Partnerstadt Grenoble, bildete die junge Borbeckerin ein Konferenzteam. Inhaltlich drehte sich auf der Veranstaltung des Deutsch-Französischen Jugendwerks alles um das Thema Städtepartnerschaften und wie man dieses zeitgemäß an die "Zielgruppe Jugend" bringt.
In verschiedenen Workshops und Arbeitsgemeinschaften hat die junge Essenerin mitgewirkt. "Ich gehörte mit Abstand zu den jüngsten Teilnehmern", erinnert sie sich mit einem Schmunzeln. Deshalb war ihr Expertenrat in Sachen "Zielgruppe" an vielen Stellen gefragt.
Gemeinsam mit ihrer LK-Lehrerin ist die MGB-Schülerin demnächst zu Gast im Essener Rathaus und wird den verantwortlichen Mitarbeitern für den Bereich Städtepartnerschaften von den Ergebnissen der Konferenz und ihren Erfahrungen in Frankreich berichten. Mit ihrer Tandempartnerin Annick steht sie noch immer in regelmäßigem E-Mail-Kontakt. "Und ich habe gemerkt, dass ich Französisch als Sprache wirklich nutzen kann. Es hat Spaß gemacht, sich außerhalb der Schule einmal auf einem ganz anderen Level auszutauschen. Mir haben Vokabeln gefehlt und ich habe nicht lange über Satzbau und Grammatik nachgedacht. Aber es hat funktioniert."

Zukünftige Mitarbeit durchaus eine Option


Die positiven Erfahrungen motivieren. "Ich könnte mir schon vorstellen, mich auch zukünftig in die Arbeit des DFJW mit einzubringen", erklärt Leonie. Ihre Lehrerin vernimmt´s mit Freude. "Nachwuchs ist wichtig, damit die Projekte mit Leben gefüllt werden", so die Pädagogin, die während ihrer aktiven Zeit beim DFJW unter anderem die Website der Organisation mitgestaltet hat. Leonie Heinrich kehrte mit vielen neuen Eindrücken aus Ecully zurück. Eine besondere Erfahrung: "Konferenzsprache war Französisch. Und obwohl mir immer wieder Vokabeln gefehlt haben, war die Verständigung kein Problem."
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