Wünsche steigen am Brausewindhang gen Himmel

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Beim Kinderschminken konnten sich die kleine Gäste ruck zuck mit ein paar gekonnten Pinselstrichen in einen phantasievollen Schmetterling verwandeln lassen. (Foto: Debus-Gohl)

„Ich habe nur positive Erinnerungen an meine Zeit im Evangelischen Kindergarten am Brausewindhang, deshalb ist mein Sohn auch hier“, erzählt Jennifer Saalmann (32). Und sie ist nicht die einzige „Ehemalige“, die jetzt zur Feier des 40-jährigen Jubiläums zurück zum Brausewindhang gekommen ist.

Auch die fast zwölfjährige Marisa erinnert sich gern an „ihre“ Zeit im Kindergarten: „Ich fand es so schön hier, die Mitarbeiterinnen waren immer sehr lieb zu uns, wir haben viel gebastelt und auch meine kleine Schwester ist jetzt hier“. Der 40. Geburtstag der Einrichtung, ein runder wie aus dem Bilderbuch, wird an diesem Samstag gefeiert, was das Zeug hält. Ein Festgottesdienst, den einstige Kindergartenkinder mit Musik gestalten, eröffnet den feierlichen Tag.
Dann ist erstmal freies Spielen angesagt und die aktuellen Kids nutzen das auch reichlich aus – Klettern, Fußball spielen, auf Stelzen laufen, die Hüpfburg erkunden: "Hauptsache Bewegung“ ist das Motto.
Aber auch für die etwas Älteren ist gut gesorgt. Mit einem Einhorn-Glitzertatoo auf dem Arm, einem selbst gemalten Button in der Hand oder einem bunten Schmetterling im geschminkten Gesicht ist dann der Gang zum leckeren Würstchen vom Grill dran - und einen Moment ausruhen mit Mama.
Das Tagesprogramm bietet aber noch weit mehr Attraktionen. Heiko Fänger singt Kinderlieder, in der rollenden Waldschule wird die Tierwelt unserer Landschaft gezeigt und die Freiwillige Feuerwehr baut ihr Puppentheater auf, um mit dem Stück „Feuerteufel“ die Kinder zu begeistern.
Manuela Kütt, Leiterin der Kita Brausewindhang, hat in ihrer nun 26 Jahre währenden Arbeit viel erlebt. „Anfang der 90er Jahre wurde die Kita auf drei Gruppen erweitert, 2008 wurde die erste U3-Gruppe eröffnet, 2013 kam eine zweite U3-Gruppe dazu. Mehrere Um- und Anbauten waren nötig, um beispielsweise auch Schlafstellen für die Kinder zur Verfügung stellen zu können“, berichtet sie. Auf einer Fotostrecke sind die einzelnen Abschnitte dokumentiert.
Bei einem gemeinsamen Ballonstart zum Abschluss - jeder Gast bekam einen Gasluftballon und eine Wunschkarte - wurden dann viele gute Wünsche für die Kita und die Kinder in den Himmel geschickt.

Text: Doris Brändlein
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