Arbeit mit Füßen getreten: Wildblumenfeld im Hagedorntal zerstört

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In der vergangenen Woche war die Welt im Hagedorntal noch in Ordnung. Helmut Freund und Norbert Aschenbrenner (r) freuten sich, dass das Projekt Wildblumenfeld in diesem Jahr nun endlich Fahrt aufgenommen hat. (Foto: cHER)

Helmut Freund, Vorsitzender des Kleingartenvereins im Hagedorntal traute seinen Augen nicht. Das Wildblumenfeld, das Fachberater Norbert Aschenbrenner auf der großen Gemeinschaftswiese der Anlage (http://www.lokalkompass.de/essen-borbeck/natur/nic...) angelegt hatte, hat viel von seiner ursprünglichen Schönheit eingebüßt.

"Es sieht so aus, als wäre jemand mutwillig mitten durchgelaufen. Eine Vielzahl der Pflanzen ist abgeknickt, wurde herausgerissen und auf der Rasenfläche verteilt", so der Vereinsvorsitzende. Zu retten ist da wohl nicht mehr viel: "Die Pflanzen werden sich nicht wieder aufrichten."
Die Kleingärtner sind realistisch: Schützen kann man sich vor derartigem Vandalismus nicht. "Wir werden aber nun Schilder aufstellen und an die Vernunft der Leute appellieren, schließlich ist das Feld ja auch dazu da, dass Schulklassen und Kindergartenkinder hier etwas über die Welt der Pflanzen erfahren können", so Freund im Gespräch mit dem Borbeck Kurier. Traurig und wütend über die Zerstörung sind nicht nur die Väter der Wildblumen-Idee. Auch Erholungssuchende und Spaziergänger können nicht nachvollziehen, was passiert ist. "So eine tolle Idee, quasi mit Füßen getreten. Das geht gar nicht."
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