Anstoß an der Prinzenstraße: In drei Wochen soll der Ball rollen

Anzeige
Siegfried Brandenburg und Ingo Vogel, sportpolitische Sprecher von CDU und SPD, Gudrun Schakau-Folgner (TuS 84/10), der Sportausschussvorsitzende Klaus Diekmann, Ralf Becker und Jörn Lammers von der Stadt Essen sowie Udo Redmann vom SV Borbeck auf der neuen Anlage an der Prinzenstraße.

Zehn Monate wird auf dem Gelände an der Prinzenstraße mit Hochdruck gearbeitet. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Gymnasium Borbeck entsteht eine Sportanlage, die selbst den ehemaligen Weltklassesprinter Usain Bolt in Begeisterung versetzen würde. Erstrahlt die vierspurige Laufbahn rund um den schmucken Kuntrasenplatz doch in sattem "Olympiastadion Blau" und das kennt der jamaikanische Weltrekordhalter bestens aus Berlin.

Noch ist das komplette Rund allerdings nicht fertig, der schnelle Belag an vielen Stellen noch nicht vollständig aufgetragen. Anders im Bereich Fußball. Die Kunstrasenpätze sollen in spätestens drei Wochen ihrer Nutzung übergeben werden.Der SV Borbeck und die Kicker des TuS 84/10 stehen bereits in den Startlöchern. Udo Redmann, 2. Vorsitzender der Borbecker, freut sich für die 16 Teams seines Vereins. Mit dem kompletten Seniorenbereich will der SV Borbeck nach der Übergabe der Plätze das Training auf der neuen Anlage aufnehmen.

Interimslösung mit Duschen im Container

Die Jugend soll folgen, wenn der Umkleidetrakt fertig ist. "Das wird", so verspricht Ralf Becker vom Sportstättenmanagement der Stadt Essen, "in jedem Fall noch vor Weihnachten sein." Bis dahin sorgen sechs Container mit Duschen, Toiletten, Schiedsrichterraum und Umkleidemöglichkeiten dafür, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb aufgenommen werden kann. "Für diese Zwischenlösung sind wir mehr als dankbar", so die Vereinsvertreter.
TuS 84/10 und SV Borbeck werden die Trainingsmöglichkeiten auf der neuen Anlage gemeinschaftlich nutzen. "Dass das funktioniert", so Gudrun Schakau-Folgner, Geschäftsführerin des TuS 84/10, "haben wir in den vergangenen Monaten ja bereits bewiesen." Während der Umbauarbeiten an der Prinzenstraße haben mehrere Mennschaften des SV Borbeck auf der Anlage der Bergeborbecker an der Germaniastraße trainieren dürfen. Jetzt geht's gemeinsam an der Prinzenstraße weiter.

2,7 Millionen Euro Gesamtkosten 

1,9 Millionen Euro hat der Sportplatzumbau gekostet - inklusive der beiden Kunstrasenplätze, einer davon hat Jugendspielfeldmaße. Hinzukommen 800.000 Euro für den neuen Kabinentrakt. Vereinsvertreter, Architekt Jörn Lammers und Ralf Becker von der Verwaltung sowie die sportpolitischen Sprecher von CDU und SPD waren sich bei einem Rundgang über die neue Anlage einig: "Was hier entstanden ist, ist ein echtes Schmuckstück."
Auch bei Fußballern wie Leichtathleten ist die Begeisterung groß. "Wir sind damit absolut konkurrenzfähig", freut sich Udo Redmann auf die neue Saison. Auch die Leichtathleten des TuS 84/10 stehen in den Startlöchern. 65 Nachwuchssportler trainieren inzwischen bei den Bergeborbeckern. "Und das mit großem Erfolg", freut sich Gudrun Schakau-Folgner.

Vereine und Schulsport profitieren 

Sportausschussvorsitzender Klaus Diekmann ist sich sicher, dass man mit dem Umbau der Anlage Prinzenstraße und der Kombination aus Fußballsport und Leichtathletik genau den richtigen Schritt gegangen ist. "Beide Vereine werden an Mitgliedern wachsen. Und auch die umliegenden Schulen profitieren. In Sachen Schulsport und Unterricht, aber auch was Sport-Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag betrifft."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.