Wen juckt das Arbeitszeitgesetz ?

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Kurz vor der Erfindung des 26 Stunden Tages (Foto: https://makeubelievedotcom.files.wordpress.com/2015/01/mertropolis3.jpg)

Arbeitgeberverbände fordern, daß sich die analoge Welt der digitalen unterzuordnen hat

So könnten die Schlagzeilen auch lauten, oder nicht?
Es bleibt ja nur, die Pressemeldungen zu reflektieren und da schwant Übles.
Nicht die Flexibilisierung der Arbeitszeit sondern die Argumentation ruft Übelkeit hervor. Hier wird die Umkehr des Bedarfes proklamiert.
Die Digitalisierung der Welt ist für mich nur sinnvoll und angedacht, wenn sie den Menschen das Leben erleichtert und verschönt.
Die Arbeitgeberverbände fordern aber, daß sich die analoge Welt adaptiv "technisch" verändern muß, um der digitalen zu folgen zu können. Noch können wir uns aber keine zusätzlichen Schaltkreise implantieren. Das wollen und sollen wir auch nicht.
Warum sagen sie nicht gleich: Diene den Maschinen! Werde Eine!
Was für ein Bild bietet das Ganze überhaupt? In der digitalisierten, durchgeplanten Welt muß ständig manpower verfügbar sein um Eventualitäten zu begegnen. Sitzen da nur Blödmänner, die ständig mit brenzligen Situationen konfrontiert werden, weil sie keine 5 Minuten voraus planen können?
Okay, ich bin ein Egoist, weil ich in der digitalisierten Welt als Mensch wahrgenommen und behandelt werden möchte. Ganz unabhängig vom Arbeitszeitgesetz.
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Susanne Demmer aus Essen-Nord | 28.08.2015 | 11:55  
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