Borbeck Kurier gibt Tipps zum sicheren Schulstart

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Den ersten Schritt machen: Der Borbeck Kurier gibt Tipps, wie's sicher zur Schule geht - ob mit Bus, Rad oder zu Fuß. Foto: Verkehrswacht

Am kommenden Mittwoch, 24. August, enden die großen Ferien und zahlreiche Erstklässler freuen sich auf einen neuen aufregenden Lebensabschnitt an den zwölf Borbecker Grundschulen. Doch gerade im Verkehr lauern viele Gefahren auf die Minis: Eltern müssen schon im Vorfeld sensibilisieren und Selbstständigkeit fördern.

„Es ist wichtig, die Kinder so früh wie möglich mit den Gefahren des Straßenverkehrs bekannt zu machen“, weiß Peter Elke, Pressesprecher der Polizei Essen. Davon gibt es einige: Wegen ihres Entwicklungsstandes fällt den Kurzen allein die Wahrnehmung der vielen verschiedenen Eindrücke schwerer, denn Seh- und Hörvermögen beispielsweise sind lange nicht so gut entwickelt, wie bei Erwachsenen. Und: „Das ist das erste Mal, dass die Kinder am Verkehrsablauf teilnehmen“, erklärt Elke.
Deshalb sollten die Eltern den künftigen Schulweg gemeinsam mit ihnen am besten schon im Vorfeld bewusst ablaufen und dabei besonders auf mögliche Gefahrenstellen, wie Kreuzungen oder Einmündungen achten. Zusätzlich gilt es, die Minis auf unvorhergesehene Ereignisse vorzubereiten, empfiehlt die Verkehrswacht: Was tun bei einer defekten Ampel? Wie verhalte ich mich an einer Baustelle? Was mache ich, wenn der Gehweg komplett zugeparkt ist?

Eltern-Taxi vermeiden

„Es macht Sinn, die Kinder in den ersten Tagen zur Schule zu begleiten“, weiß Polizeisprecher Elke. Danach sollen die Kurzen aber alleine auf den Weg geschickt werden, damit sie Sicherheit bekommen und Selbstständigkeit erlernen. Lassen sich Eltern-Taxen wegen der Distanz gar nicht vermeiden, kann man auch ein Stück vor der Schule parken und auf den restlichen Metern üben. Wenn das Kind mit Schulbus oder ÖPNV fährt, sollte auch hier das richtige Verhalten geprobt werden.
Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern nicht bemerkt werden. Nicht selten verschwinden sie hinter Motorhauben und Kofferräumen, müssen Kopf und Oberkörper auf die Straße recken, um etwas sehen zu können. In der dunklen Jahreszeit sollten die Kinder durch Reflektoren und auffällige Kleidung besser sichtbar gemacht werden. Schließlich appelliert Polizeisprecher Elke an die übrigen erwachsenen Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie besser übervorsichtig!“ Damit der Schulanfang für die Kleinen eine rundum schön Sache wird.
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