Erziehungsberatungsstelle Borbeck seit zehn Jahren im Einsatz für Familien

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Das Mitarbeiterteam der Erziehungsberatungsstelle Borbeck: Bastian Schwarz, Dagmar Wipperfürth, Annelie Stropnik, Andreas Nicolai-Steinhoff, Vera Reuter, Nicole Grob und Marianne Leven.
Runder Geburtstag an der Bocholder Straße. Beim 10-jährigen Bestehen der Einrichtung präsentiert das Mitarbeiterteam der Erziehungsberatungsstelle Borbeck Gästen aus Diakonie, Kirche, Stadt und Politik sowie zahlreichen Kooperationspartnern im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim Daten zur bisher geleisteten Arbeit.

In den vergangenen zehn Jahren haben die Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstelle Borbeck mehr als 3.000 Familien, Kinder und Jugendliche beraten. Sie waren Ansprechpartner bei Themen wie Cybermobbing oder Problemen in Schule und Familie.
Im Oktober 2004 wurde die Einrichtung eröffnet. Seitdem unterstützt sie Eltern, Patchworkfamilien und Alleinerziehende, aber auch Kinder und Jugendliche. „Die Erziehungsberatungsstelle hat sich durch ihre professionelle Arbeit im Stadtteil fest etabliert und ist zu einer wichtigen Anlaufstation für die hier lebenden Familien geworden“, betont Pfarrer Karl-Horst Junge, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Essen. „Durch ihre kompetente, verlässliche und vor allem vertrauensvolle Beratungstätigkeit in familiären Krisensituationen leistet sie einen erheblichen Beitrag zum Zusammenleben im gesamten Bezirk.“

Unverzichtbar für Borbeck

Auch von Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Essen, gibt es Lob: „Durch ihr hohes fachliches Niveau wird die Beratungsstelle geschätzt. Sie sind unverzichtbar in Borbeck!“.
Teamleiterin Marianne Leven und ihr Mitabeiterteam - bestehend aus sieben professionellen Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Psychologen - hören das gerne. Sie arbeiten intensiv mit Grund- und weiterführenden Schulen, Familienzentren, Kinderärzten und Kindertageseinrichtungen zusammen, machen auf die angebotene Palette an Hilfemöglichkeit aufmerksam.

Tätern werden Grenzen gesetzt

„Häufig kommen Schulen mit dem Problem zu uns, dass einige ihrer Schüler unter ihrem geringen Selbstwertgefühl leiden“, berichtet Marianne Leven. Und sie weiß, dass diese Situation nicht selten von anderen Schülern ausgenutzt wird . „Im Internet oder auf dem Schulhof werden die vermeintlich Schwächeren noch kleiner gemacht“, klagt Marianne Leven.
„Wir versuchen den Tätern Grenzen zu setzen, indem wir ihnen bewusst machen, welche psychischen Störungen sie bei den Opfern verursachen.“

Individuelle Herangehensweise

Außerdem setzt die Beratungsstelle darauf, bei familiären Problemen gemeinsam mit den Familienmitgliedern Kompromisse zu suchen, die das Leben für alle Seiten einfacher machen. Vera Reuter, eine der sieben Teammitglieder: „Ich bin auch seit 2004 aktiv im Hause und kann sagen, dass mir die individuelle Herangehensweise hier besonders gefällt. Der Ansatz, dass wir mit den Familien gemeinsam nach Lösungen suchen“.
„Kein Tag bei uns ist wie der andere - genau das macht unsere Arbeit so lebendig. Und das kann für die nächsten zehn Jahre auch gerne so bleiben!“, fand Marianne Leven ein passendes Schlusswort.


Fotos: Winkler
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