Fit und mittendrin: St. Maria Immaculata feierlich eröffnet

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Großer Bahnhof zur Eröffnung des neuen Hauses St. Immaculata in Borbeck. Neben Oberbürgermeister Thomas Kufen (3.v.l.) wohnten unter anderem die Vorstandsmitglieder der Nikolaus Groß GmbH, Heinrich Hüskes und Georg Gal, Einrichtungsleiterin Izabela Gierlata sowie Stadtdechant Dr. Jürgen Cleve dem Festakt bei. Der katholische Geistliche nahm die Segnung des neuen Hauses vor. Fotos: Debus-Gohl
 
Zur feierlichen Einweihung des neuen Altenwohn- und Pflegeheims gab es auch einen Auftritt des Hauschors.

„Fit und mittendrin, das ist unser Motto“ freut sich Izabela Gierlata, Einrichtungsleiterin im Haus St. Maria Immaculata, bei der feierlichen Eröffnung des neuen Altenwohn- und Pflegeheimes in Essen-Borbeck.

„Leben und aktiv sein gehören für mich zusammen“, erklärt sie. Durch die Durchlässigkeit, Transparenz und Öffnung zu den Nachbarn sei das in der neuen Einrichtung gewährleistet. Das frisch bezogene Haus gehört zur Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheim GmbH, die mit dem Albert Schmidt Haus, dem Bertha Krupp Haus und dem Papst Leo Haus drei weitere Einrichtungen im Großraum Borbeck betreibt.

Kein Platz für Alterseinsamkeit

„In unserem Haus ist für Alterseinsamkeit kein Platz“, ist sich Geschäftsführer Georg Gal sicher. „Die Bewohner lernen hier schnell neue Menschen kennen - auch für Beschäftigung und Unterhaltung ist bestens gesorgt!“ Dies weiß auch Ilse Naujoks (92) zu schätzen. Bis zu ihrem 91. Lebensjahr lebte sie in ihrer eigenen Wohnung. Jetzt hat sie an der Kettelerstraße ein neues Zuhause gefunden. Sie ist sehr zufrieden mit ihrem hellen und freundlichen Zimmer und den Wohlfühl-Angeboten, die Abwechslung in ihren Alltag bringen. Beim Kegeln, Singen oder Bingo ist sie gerne dabei, „aber am liebsten lese ich und zwar Liebesromane“ verrät sie mit einem Strahlen in den Augen.
„Menschenwürde ist nicht abhängig vom Alter“, bemerkte Oberbürgermeister Thomas Kufen in seiner Grußrede. „Wir sind sehr zufrieden, dass mitten in einem Wohnquartier alte Menschen in dieser Einrichtung einen Platz finden.“
Seit dem ersten Spatenstich im Juli 2014 ist auf dem Grundstück der aufgegebenen Kirche St. Maria Immaculata ein großzügiges, altersgerecht ausgestattetes Haus entstanden, das 126 Bewohnern Lebens- und Wohnraum bietet. Stadtdechant Pfarrer Dr. Jürgen Cleve, der zusammen mit Pfarrer Wolfgang Haberla einen Gottesdienst zur Einweihung abhielt und die Einrichtung segnete, hat sich immer vorgestellt, was auf dem Gelände der Kirche entstehen könnte. „Ich habe ein gutes Gefühl“ versichert er, „das Gelände wird sozial weitergenutzt und da es mir wichtig ist, dass Kirche ganz nah beim Menschen ist, findet jede Woche ein Gottesdienst im großen Saal statt“.
Einrichtungsleiterin Izabela Gierlata, die seit 20 Jahren bei der Nikolaus Groß GmbH beschäftigt ist, legt großen Wert auch auf rehabilitative Pflege und strebt für ihr Haus die Zertifizierung als Kneipp-Senioreneinrichtung an. Das würde ein Alleinstellungsmerkmal bei den Essener Alteneinrichtungen bedeuten. Zusätzlich ist ein Sinnesgarten im Außenbereich und ein Fitnessraum für Senioren geplant. Noch in diesem Jahr sollen die Pläne realisiert werden. „Den Lebensabend der Bewohner mitzugestalten, auf ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und gleichzeitig qualifizierte Pflege und gute Versorgung rund um die Uhr zu bieten, das ist die Aufgabe, auf die ich mich am meisten freue“, bemerkt sie.

Tag der offenen Tür

Wer die Einrichtung näher kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen zum „Tag der offenen Tür“. Dieser findet am Samstag, 16. April, statt. Los geht es ab 15 Uhr. Zur feierlichen Einweihung des neuen Altenwohn- und Pflegeheims gab es auch einen Auftritt des Hauschors.

Text: Doris Brändlein
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