Gefahr gebannt: Bombe in Bergeborbeck entschärft

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Der Blindgänger liegt in acht Metern Tiefe. (Foto: Mike Filzen)

Aufatmen bei allen Beteiligten. Die im Rahmen von Sondierungsarbeiten gefundene Weltkriegsbombe auf dem Gelände der Lüschershofstraße (Hausnummer 80) im Essener Stadtteil Bergeborbeck konnte am Abend vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft.

Weil sich der Fundort des Blindgängers im Gewerbegebiet Stadthafen befunden hat, waren keine Anwohnerinnen und Anwohner von der Evakuierung betroffen. Nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen mussten die Firmengebäude und -gelände verlassen. Im äußeren Kreis waren insgesamt 14 gemeldete Personen betroffen sowie ebenfalls anliegende Unternehmen.

Rund 62 Kräfte der Essener Feuerwehr, der Polizei, der Ordnungsämter, der RGE, der Stadtwerke sowie der entsprechenden Hilfsorganisationen waren im Einsatz.
30 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Hotline über die Entschärfung informiert.

Die eingerichteten Sperrstellen werden zeitnah wieder frei gegeben, damit der Verkehr abfließen kann.
Alle Beteiligten waren mit dem Verlauf zufrieden. Die Verwaltung bedankt sich für die gute Arbeit der Einsatzkräfte.
Der Hintergrund: Im Rahmen von Sondierungsarbeiten war  die amerikanische Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe heute gefunden worden. Der Blindgänger lag in acht Metern Tiefe.  

Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle gab es nicht, deshalb mussten keine Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Im inneren Kreis betroffen war allerdings die Firma TMD Friction, die den Betrieb langsam herunterfahren musste. Ferner sollten im Umkreis von 250 Metern Kraftfahrzeuge während der Zeit der Entschärfung vorsorglich von der Straße entfernt werden; vorhandene Gasgeräte waren abzusperren.
In einem Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern sollten sich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte der umliegenden Unternehmen während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen. Auch in diesem Bereich riet das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen. Im äußeren Bereich betroffen war auch das Verteilzentrum der DHL.
Das Ordnungsamt führte bereits am Nachmittag die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen durch.
Kurz nach 17 Uhr wurde mit der Entschärfung begonnen, knapp eine Stunde später  war die Gefahr gebannt. Das Ende der Entschärfung wurde durch Lautsprecherwagen der Polizei durchgegeben.
 
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