MGB-Schülerinnen in Berlin: Klimaschutz ist Chefsache

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Marco-Alexander Breit, persönlicher Referent des Kanzleramtchefs, nahm den Forderungskatalog der Borbecker Youthinkgreen-Gruppe in Berlin entgegen. Er versprach, die Forderungen der Schülerinnen an die deutsche Delegation der Weltklimakonferenz weiterzuleiten. (Foto: privat)

Die Mitglieder der Youthinkgreen-Gruppe des Mädchengymnasiums Borbeck sind mit ihrer Geduld am Ende. Sie wollten nicht mehr länger dabei zusehen, dass viel zu viel über den Klimawandel gesprochen, aber nichts dagegen getan wird.

Deshalb setzten sie sich zusammen und formulierten konkrete Forderungen an Angela Merkel und die anderen Teilnehmer der Weltklimakonferenz in Paris. Vor dem Start des Gipfels in Frankreichs Hauptstadt übergab ein Teil der Gruppe die Forderungen in Berlin an Marco-Alexander Breit, den persönlichen Referenten des Kanzleramtchefs.
Die Borbecker Schülerinnen hoffen, dass sie Angela Merkel auch pünktlich erreicht haben. Was auch immer an konkreten Beschlüssen die Pariser Konferenz nach sich ziehen wird, die Schülerinnen des MGB sind fest entschlossen, auch weiter für den Klimaschutz zu kämpfen.
„Denn es muss endlich etwas passieren“, so Luisa Sandkühler, Mitglied der Youthinkgreen-Gruppe. Für die Schülerinnen sind verbindliche und effektive Vereinbarungen unerlässlich, um das Klima effektiv zu schützen. Dabei setzen die Borbecker Gymnasiastinnen aber nicht nur auf den Einsatz der Politiker und Entscheidungsträger. „Uns ist klar, dass wir nicht nur die Politik für das Geschehen der Welt verantwortlich machen können, sondern, dass wir alle unsere Lebensweise so verändern müssen, dass die Klimaerwärmung gebremst wird. Deshalb haben wir uns auch Selbstverpflichtungen zum Klimaschutz auferlegt und wollen außerdem konkrete Maßnahmen an unserer Schule umsetzen“, so Sandkühler weiter.
Das Thema Klimaschutz ist dank Youthinkgreen am MGB ein ständiges Thema. Mit verschiedenen Aktionen haben die Mitglieder der Gruppe auf ihre Forderungen für den Klimaschutz aufmerksam gemacht. Neben selbst verfassten Plakaten informiert ein Zeitstrahl am Boden des Haupteinganges über wichtige Ereignisse des Klimawandels. „Außerdem sind wir durch alle Klassen gegangen und haben Unterschriften gesammelt für unseren Besuch im Kanzleramt“, zeigt Luisa Sndkühler die Bandbreite der Aktionen auf. Insgesamt 527 Schülerinnen und 36 Lehrer haben die Forderungen unterschrieben.
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