So ein kleiner Polizeihund: erster Einsatz für Peng!

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Peng mit Florence Butler und Stephan Boscheinen. Das Trio ist im Fachbereich der Unfallprävention und des Opferschutzes tätig. Einer ihrer ersten gemeinsamen Einsätze führte sie nach Schönebeck. Foto: Polizei Essen

Seit Beginn des neuen Jahres ist Peng im Dienst. Mit Zustimmung des Polizeipräsidenten Frank Richter und des Innenministeriums stellte sich der kleine Mischlingshund im Jahr 2016 den für seinen Dienstantritt notwendigen Prüfungen des Landes NRW. Da er die Hürden mit Bravour nahm, ist er jetzt offiziell Mitarbeiter im Essener Präsidium.

Geführt und geleitet wird er von Florence Butler, die mit ihrem Kollegen Stephan Boscheinen im Fachbereich der Unfallprävention und des Opferschutzes tätig ist. Geschockt und oft noch traumatisiert sind die Menschen nach Verkehrsunfällen, wenn sie von den beiden geschulten Hauptkommissaren besucht werden. Der Einstieg in die Gespräche, die Zuhause, manchmal aber auch schon in den Krankenhäusern erfolgen, ist nicht immer leicht. Da soll Peng helfen.

Blonder Mischling

Der kleine zweijährige blonde Mischling kann den betroffenen Personen, insbesondere Kindern und Senioren, Geborgenheit vermitteln und beim Stressabbau helfen. Er dient als Gesprächsmedium und als Türöffner.
Bereits in seinen ersten Diensttagen durfte er seine Fähigkeiten beweisen. Ein siebenjähriger Schüler der 2. Klasse war auf seinem Schulweg durch Schönebeck von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nicht nur der Bruch seines Schlüsselbeins war dem kleinen Anton lebhaft in Erinnerung geblieben.
Gemeinsam mit seinen beiden uniformierten Kollegen besuchte der Diensthund den Jungen zuhause. Zunächst ließ Peng die Streicheleinheiten der unbeteiligten Geschwister über sich ergehen, die bereits an der Haustür ungeduldig auf das Eintreffen der Polizei warteten. Die erste Reaktion der Kinder: "So einen kleinen Polizeihund haben wir noch nie gesehen!". Auch der Vater war begeistert und sagte spontan: "Das ist ja ein richtiger Eisbrecher!"

Nächste Woche, nächster Einsatz

Seiner eigentlichen, beinahe therapeutischen Aufgabe ging Peng anschließend ruhig und ausgeglichen nach. In seiner zweiten Arbeitswoche steht bereits ein weiterer Besuch bei einem jungen Schüler an. Nach einem schweren Unfall kann der Kleine seinen täglichen Schulweg nur noch mit großer Angst bewältigen.
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