Mädchentrophy: Teamarbeit ist Trumpf!

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Helfende Hand: Nur im Team sind die kniffligen Aufgaben zu meistern.
 
Bei der Mädchentrophy müssen alle an einem Strang ziehen.

Aus Einzelnen wird ein Team, aus einem Team beste Freundinnen: Die sechs Stationen der Mädchentrophy der Jugendhilfe Essen (JHE) fordern nicht nur Fingerspitzengefühl und Geschicklichkeit, gleichzeitig schweißen sie die jeweils sechs Mannschaften eng zusammen. Am letzten Samstag, 11. Juni, ging das Event in der Sporthalle der Altendorfer Gesamtschule Bockmühle in die zweite Runde.

Premiere feierte die Mädchentrophy im vergangenen Jahr, der Gegenpart für Jungen fand gerade erst zum vierten Mal statt. Jeweils sechs Mannschaften treten im Wettbewerb um Punkte und Preise an, bevor es zur Trophy selbst geht, haben die Teams einige Monate Zeit, sich optimal auf die schwierigen Herausforderungen vorzubereiten.
Ihre Fähigkeiten müssen die Mädchen dann an sechs verschiedenen Stationen beweisen: Einmal im Tandem, einmal alleine schnuppern sie an Seilen gesichert die Höhenluft der Halle. Kommunikativ geht's bei Fernkopie und Labyrinth zu, während Parcours und Becherturm die Geschicklichkeit prüfen. Am Start sind Mannschaften aus Schulen und Einrichtungen aus dem gesamten Stadtgebiet.

Rekordverdächtig!
„Ein Treppenplatz ist immer cooler“, freut sich Anna Ebbinghaus, Sozialarbeiterin des ASJ Ruhr, über das Erfolgserlebnis ihrer „Best friends forever“. Am Samstag traten die fünf Mädchen im Wettbewerb der jüngeren Teams an und konnten sich dort gleich Rang drei sichern. Die besten Freundinnen besuchen gemeinsam die fünfte Klasse der Hauptschule Bochold und nehmen dort an einer freiwilligen Mädchengruppe teil.
Dabei hatten sie anfangs eigentlich wenig Lust auf die Teilnahme an der Aktion: „Es ist nicht immer einfach, die Mädchen zu motivieren, so lange zu bleiben“, kommentiert Ebbinghaus das regelmäßige Training für die Trophy. Aber: „Deshalb ist es schön, dass der Wettbewerb einen Anreiz schafft!“ Die Mädels haben nicht nur jede Menge Spaß an den fordernden Aufgaben, zusätzlich schulen Stationen und Training die verschiedensten sozialen Kompetenzen: „Die haben sich echt zu einer super Gruppe zusammengerauft!“ Gestärkt werden sowohl das Miteinander wie auch die Einhaltung gewisser Grundregeln.
Ganz anders war's für die Mannschaft der Möllhovenschule: „Die waren sofort Feuer und Flamme mitzumachen“, weiß JHE-Mitarbeiterin Carlotta Fischer. Die Möllhoven-Mädels stapelten einen sensiblen Becherturm von satten 2,15 Meter Höhe - und erreichten damit sogar einen Rekord sowohl für Jungen- wie auch für Mädchentrophy. „Die waren sogar vor der Zeit fertig“, staunt Fischer. Paradedisziplin der Borbecker Mannschaft mit 18 von 20 möglichen Punkten ist auch die Kletterleiter, schwierig wird's dafür gerade im Labyrinth. Sind nicht alle Mädchen mit der Aufgabe selbst beschäftigt, fiebern sie mit und feuern die anderen lautstark an.

Der Name macht’s!
„Es ist eine bewusste Entscheidung, dass es Teampreise gibt“, erklärt JHE-Pädagogin Melanie Hackbarth. So können sich die Gewinnerinnen der ersten drei Plätze wilde Feuergefechte beim Lasertag liefern, per Kanu die Ruhr erkunden oder gemeinsam die kniffligen Rätsel des Escape Room lösen. Rang vier und fünf freuen sich über Süßigkeitenkörbe, alle Teilnehmerinnen erhalten eine Urkunde und eine Medaille.
Den obersten Podiumsplatz sicherten sich jeweils Mannschaften mit dem Namen „Super Girls“: Eines der Teams kommt aus dem Eckhaus Kettwig, das andere aus der Altenessener Palme 7.
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